Freitag, 31. August 2012

Serientäter unter sich - 3 Größen des Horrorfilms, Teil 4

So langsam aber sich nähert sich die Special-Reihe dem Ende. Nachdem wir nun also die Regisseure und die Filmreihen "Nightmare on Elm Street" und "Halloween" abgehakt haben, widme ich mich mit diesem abschließden Teil dem dritten großen "Helden" der 80er Jahre. Ich bitte um Applaus für Mister Jason Voorhees.

Friday 13th? No good luck, my friend


So wie der braune Hut, der gestreifte Pullover und natürlich auch der Klingenhandschuh mit Herrn Krueger verbunden werden, kommt einem bei der Kombination Machete und Hockeymaske ein Name in den Sinn: Jason Voorhees und damit verbunden natürlich Freitag, der 13. Dabei waren die Anfänge eigentlich sehr viel simpler. Die Hockeymaske gab es bis zum zweiten Teil hin gar nicht, sondern der gute Jason lief mit einer Papiertüte auf dem Kopf herum - ein lächerliches Bild, man kann also froh sein, dass besagte Maske schnell aufgetaucht ist, denn sonst wäre uns eine der beliebtesten Figuren des Horrorfilms wohl gnadenlos durch die Lappen gegangen. Während man mit Freddy den Zynismus und den bösartigen Humor und mit Michael Myers diese starke Aura des Bösen verbindet, steht Jason wohl am ehesten für eines: Härte. Hier stößt man ebenso wenig auf subtilen Horror wie auf jeglichen Anflug von Humor. Voorhees schweigt sich aus und legt einfach jeden um, der ihm in die Finger gerät. Da die Morde auch noch relativ explizit ausfallen, dürfte es sich hierbei wohl um die härteste Reihe in diesem Special handeln.

Mittwoch, 29. August 2012

Amityville Horror - Eine wahre Geschichte (2005)

Inhaltszusammenfassung:

Im Jahr 1974 wurde die ganze Familie DeFeo in ihrem Haus in Amityville, Long Island, ermordet. Lediglich der Sohn, Ronald, überlebt das Massaker und gesteht schließlich, dass er seine Verwandten erschossen hat, da das Haus es ihm befohlen hätte. Ein Jahr später zieht eine junge Familie in das vorgeblich verfluchte Haus ein. Anfänglich scheint alles perfekt zu sein, doch schnell ändert sich das Bild. Vater George wird von Visionen der Toten geplagt und wird nach und nach immer agressiver. Ist an der Geschichte des Fluches vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit?


Kritik:

Ein Remake eines Horrorklassikers. Wow, wie innovativ! Und dann auch noch ein Remake eines Films, der auf "wahren Begebenheiten" beruht - noch viel innovativer! Höre ich da jemanden "Zuschauerfang" rufen? Ketzer!

Eines muss man dem Produktionsteam lassen - Amityville Horror hat eine recht gelungene Atmosphäre. Nett düster, zwar ohne große Schnörkel aber dafür konstant. Schnell zerschlägt sich die kleine Sonnenscheinwelt, welche am Anfang des Filmes noch so gutgelaunt dargestellt wird, logischerweise natürlich mit dem Einzug der Familie in das verfluchte Haus. Ab diesem Moment kann man wirklich sagen, dass man es eigentlich durchweg gruselig zugeht, auch wenn die recht häufig vorkommenden Schrecksekunden so oder zumindest in äußerst ähnlicher Form schon oft gesehen wurden. Leider muss man jedoch sagen, dass sich die Entwicklung des kompletten Films bereits früh abzeichnet, sodass ein echter Spannungsbogen leider nicht entsteht. Außerdem drängen sich unweigerlich immer wieder vergleiche zu Kings "The Shining" auf (das Buch wurde "komischerweise" zwei Jahre vor dem originalen Amityvillehorror veröffentlicht, auch wenn der Streifen von Stanley Kubrick ein Jahr später als besagtes Original erschien). Hier muss man sagen, dass sowohl der Film als auch das Buch weitaus mehr hergeben als "The Amityville Horror".

Die Story selber ist natürlich auch nicht sonderlich neu (logisch, wir haben es nach wie vor mit einem Remake zu tun), es gab schon einige andere und auch weitaus bessere Filme nach dieser Rezeptur. Auch hier muss leider schon wieder auf "The Shining" verwiesen werden (die Patenschaft lässt sich nun einmal nicht abstreiten). Überraschungen sollte man hier nicht erwarten, die Marschrichtung ist von Anfang an klar und wird auch konsequent bis zum Ende durchgezogen. Hier hätte ich mir zumindest kleinere Überraschungen oder Storytwists gewünscht. Zumindest aber wird die Geschichte in einem angenehmen Tempo erzählt, sodass zumindest keine Langeweile aufkommt.

Die Darsteller machen ihre Sache routiniert, wenn auch nicht unbedingt übermäßig gut. Echte Spielfreude scheint mir hier nicht vorhanden gewesen zu sein, aber zumindest gibt es keine großen Ausfälle nach unten. Positiv sticht Ryan Reynolds hervor, der halbwegs überzeugend den besessenen Familienvater mimt - was allerdings nicht heißen soll, dass seine Leistung keine Offenbarung wie zuletzt in Buried gesehen darstellt. Die anderen Rollen bleiben dagegen zumeist blass, besonders die Darsteller der Kinder sind dazu auch noch recht unsympathisch, sodass man sich auch irgendwie dagegen verwehrt, sich mit ihnen zu identifizieren. Schade, eventuell hätte es dem Film nicht geschadet, wenn der Zuschauer zumindest halbwegs mit den Figuren leidet.

Die Effekte sind, wie bereits eingangs erwähnt, solide - aber auch schon x-fach gesehen. Auch hier muss man wieder sagen, dass nichts vom gesehenen auch nur annäherend neu wäre, sondern lediglich eine Modernisierung des Originals darstellt. Man kann hier zwar nicht von "Versagen" sprechen, aber auch an dieser Stelle wird nichts geboten, was "Amitiyville Horror" über das Mittelmaß hinaus hebt.

Fazit:

Das Remake von "Amityville Horror" ist ein durchschnittlicher Film ohne große Glanzstunden, allerdings auch kein totaler Flop - Mittelmaß eben. Man kann ihn sich einmal gut ansehen, auch wenn sich nichts dauerhaft im Gedächtnis festsetzen wird.

Bewertung: 5/10 Punkten

Dienstag, 28. August 2012

inFAMOUS 2 (PS3)

Inhaltszusammenfassung:

Der Kampf um Empire City scheint vorbei zu sein. Cole MacGrath ist noch am Leben und guter Dinge, dass er Zeit hat, sich auf den Angriff der Bestie vorzubereiten, der ihm prophezeit wurde. Weit gefehlt! Die letzten elektrostatischen Aufladungen erzeugen noch Funken in der Luft, da erscheint das Monster - und MacGrath kommt nur knapp mit dem Leben davon, während die Stadt komplett vernichtet wird. Er flieht nach New Marrais, die Bestie im Nacken, um dort seine Kräfte mit Hilfe von Explosionssplittern zu verstärken - doch auch hier sieht man in ihm nur den Dämon von Empire City. Die Miliz ist gegen ihn, die Führung der Stadt auch. Es liegt an ihm, das zu ändern. Für welche Seite wid er sich entscheiden.



Kritik:

Wer nun hinsichtlich dieser wirren Inhaltszusammenfassung nur verzweifelt mit der Stirn runzelt, hat mein volles Verständnis. inFAMOUS 2 setzt direkt an der Stelle an, an welcher der erste Teil endete - es ist also unbedingt empfehlenswert, diesen auch gespielt zu haben, wobei der Titel im Intro aber auch sehr gut erklärt, was vor dem Kampf mit der Bestie geschehen ist - welcher übrigens nur als Tutorial dient, um die grundlegende Steuerung zu erlernen. Ein äußerst gelungenes Tut, das nur am Rande.

Generell kann man sagen, dass dieses Spiel alle Stärken des ohnehin schon sehr guten Vorgängers geerbt hat, allem voran die spannende Geschichte, die einen absolut in ihren Bann zieht. Wie schon im ersten Teil werden die Cutscenes nicht in Spiel- sondern in einer Art schön anzusehender Comicgrafik erzählt, die sich gut in das Game integriert. Das Prinzip ist hierbei das gleiche geblieben: Cole beginnt in einem einzelnen Stadteil von New Marrais als "neutrale Person", lediglich die Miliz ist ein klarer Gegner. Durch das Handeln des Spielers baut sich ein Karmabalken auf - zum Positiven oder auch zum Negativen, je nach Spielweise. Wer also viele Kollateralschäden verursacht, bewusst gegen Zivilisten handelt wird irgendwann Probleme mit den Anwohnern bekommen. Das kann so weit gehen, dass sie ihn gezielt angreifen, was natürlich den Schwierigkeitsgrad erhöht. Auf der anderen Seite ist eben auch das vorsichtige Agieren eine Herausforderung für sich. Der Spieler muss sich also für seinen Weg entscheiden - der im übrigen auch die Nebenmissionen und vor allem die Endsequenz beeinflusst. Zwar wird man zum Finale hin vor die Wahl gestellt, in welche Richtung man gehen möchte, allerdings ist diese Wahl im Grunde nur Makulatur, denn ein Held kann natürlich nicht auf einmal den bösen Weg wählen. Auf der einen Seite logisch, auf der anderen ärgert man sich aber auch ein wenig über die quasi nicht vorhandene Auswahlmöglichkeit. Der größte Kritikpunkt des ersten Teils waren für mich die Nebenmissionen, die sich leider häufig wiederholen und mich im letzten Stadtteil (insgesamt gibt es vier) dazu gebracht haben, strikt nach Story zu spielen und die Eroberung der Stadt zu ignorieren. Hätte ich alle Quest und die benutzergenerierten Inhalte gespielt, wären aus den ca. 25 Stunden Spielzeit wohl um die 40 geworden. Über den Umfang kann man sich also nicht beschweren.

Grafisch ist das Spiel eine Wucht. Logisch, schließlich handelt es sich um einen Exklusivtitel, der speziell für die PS3 entwickelt wurde und dementsprechend alle Möglichkeiten aus der Konsole herauskitzelt - ohne sie dabei jedoch an ihre Grenzen zu bringen. Ich konnte kein Ruckeln, kein Hakeln, kein nichts feststellen. Der Ablauf war auch in hektischen und mit vielen Gegnern besetzten Situationen immer flüssig und gut zu handeln. Das Handling selber entspricht übrigens den Genrestandards. Mit den Sticks bewegt man Cole, die Schultertasten sind dem Zielen und Schießen zugewiesen, die anderen Tasten (teilweise doppelt belegt!) für die Sonderfunktionen und Spezialangriffe. Auf den ersten Blick mag das nach viel klingen, aber die Funktionen wie zum Beispiel das Durchschalten der alternativen Angriffe sind über das Digitalkreuz zu erreichen, das Spiel pausiert dann, bis der Spieler sich entschieden hat. Fair, da die Auswahl doch recht groß ist und in einigen Situationen gezielt dem Gegner angepasst werden muss. Diese sind gegenüber dem ersten Teil deutlich umfangreicher ausgefallen - und großteils auch vom Karma abhängig. Man kann also in einem Durchlauf nur schwerlich alle Attacken freischalten. Wie auch das alternative Ende mit Sicherheit ein Motivator für eine zweite Runde mit Cole MacGrath.

Fazit:

inFAMOUS 2 ist nicht nur etwas für Freunde des ersten Teils, sondern kann jedem Actionfreund empfohlen werden. Eine tolle Story, eine eingängige Steuerung und ein sympathischer (oder genau das Gegenteil) Hauptcharakter machen Lust auf mehr.

Bewertung: 8/10 Punkten

Montag, 27. August 2012

Media Monday # 61



Und wieder zelebrieren wir ein allwöchentliches Ritual: Den Media Monday des Medienjournals. Ohne lange Umschweife gleich los:

1. Steve McQueen gefiel mir am besten in Flammendes Inferno .

2. John Carpenter hat mit Halloween seine beste Regiearbeit abgelegt, weil dieser Film (trotz des schwachen Drehbuches) auch heute immer noch über eine unglaubliche Atmosphäre verfügt und als Mitbegründer eines ganzen (Sub)-Genres gezählt werden kann .

3. Erika Eleniak gefiel mir am besten in E.T. .

4. Einfach um den Versuch mal zu wagen: Welches Theaterstück/Musical o. ä. habt ihr zuletzt gesehen und wie hat es euch gefallen? Uff... das muss in der Schule gewesen sein. Also verdammt lange her...

5. Das überflüssigste Klischee in TV-Serien Er will zurück zur Ex und findet dann doch die neue tolle Superfreundin .

6. Horror-Komödien gehen mir mittlerweile ziemlich auf die Nerven, weil die meisten nur noch Abziehbildchen sind .

7. Mein zuletzt gesehene Serie ist Roseanne und die war nicht schlecht , weil die Wortgefechte zwischen Roseanne und Dan einfach immer wieder herrlich sind .

Sonntag, 26. August 2012

Machine Gun Preacher

Inhaltszusammenfassung:

Gerade aus dem Knast entlassen hat der Outlaw-Biker Sam Childers nichts besseres zu tun, als gleich wieder mit seinem Kumpel Donnie auf Achse zu gehen. Die beiden nehmen Dealer aus, sind selber drauf... das volle Programm. Bis zu diesem Tag, an dem Sam einen Anhalter (vermeintlich) umlegt. Etwas in ihm schreit nach Läuterung. Er wendet sich Gott zu - und in seinem Namen den Waisenkindern im Sudan. Und das mit durchschlagskräftigen Methoden.



Kritik:

Es ist bei autobiografischen Werken immer relativ schwer zu erkennen, wie viel Wahrheit nun dahinter steckt, was einfach nur reißerisch aufgemacht ist und was eventuell gar nicht den Tatsachen entspricht. Da kommt es einem solchen Film natürlich zu Gute, dass die Art des Konflikts und die generelle Thematik immer irgendwo aktuell ist. Leider.

Leider muss man auch gleich Eingangs erwähnen, dass speziell die Wandlung Childers unter einem recht schwachen Drehbuch krankt. Erst ist er noch der brutale Outlaw-Biker und binnen 5 Minuten Laufzeit hat er sich zu einem gottesfürchtigen Christen gemausert, der zudem auch noch seinen Job als Handwerker mal so eben erlernt zu haben scheint. Hier lässt der Film leider etwas an Authentizität und Glaubwürdigkeit missen. So beschäftigt sich etwa die erste halbe Stunde damit, dass er plündert, raubt und mordet, 5 Minuten später steht er als geläuterter Handwerker auf einer Baustelle und will von seiner Vergangenheit nicht mehr viel wissen. Fahrt nimmt er schließlich erst nach der ersten Stunde auf - das dafür dann aber auch gewaltig. Er ist spannend erzählt und hält den Zuschauer tatsächlich dazu an, dabei zu bleiben. Stark umgesetzt sind hierbei vor allem die Szenen, in denen Childers in seiner Kirche als Prediger auftritt. Sehr schön auch die Darstellung der immer mehr unter dem Engagement des Mannes leidende Familiensituation, die auseinander brechen zu droht. Die Aufenthalte im Sudan hingegen entbehren zwar auch nicht einer gewissen Dramatik und Spannung, sind aber meines erachtens nach etwas "Larifari" erzählt - und vor allem ohne die vom ach so gläubigen Christen ausgeübte Gewalt in irgendeiner Form zu reflektieren. Vielmehr vermittelt er den Eindruck, dass der Zweck in diesem Falle die Mittel heiligt. Ob das nun wirklich so sein darf, darf nun jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. Tatsache ist jedoch, dass "Machine Gun Preacher" in diesen Passagen die Grausamkeiten des Bürgerkrieges mit teilweise recht brachialen Bildern darstellt und dabei auch Themen wie Kindersoldaten, ethnische Säuberungen und ähnliches nicht auslässt. Was man bemängeln muss ist die Tatsache, dass dem Zuschauer komplett verschlossen bleiben würde, dass sich die Handlung des Films über einige Jahre erstreckt, wenn da nicht das sichtliche Altern der Tochter wäre. Alle anderen Charaktere scheinen hingegen vom Highlander abzustammen. Unfähigkeit zu Altern inklusive. Alles in allem ist die Geschichte aber spannend erzählt, auch wenn für mich die (vielen) ruhigen Parts die eigentlichen Highlights darstellen, nicht die Actionsequenzen.

Auf der darstellerischen Seite kann man sich nicht beschweren. Gerard Butler gibt den Sam Childers überzeugend und war offenbar mit Herzblut dabei. Ansonsten konnte aber nur Michael Shannon als dessen bester Freund Donnie wirkliche Akzente setzen, der Rest des Casts war routiniert bei der Sache - ohne dabei aber wirklich zu glänzen. Für mich als Zuschauer stellt sich zudem die Frage, ob wohl einer der Darsteller auf die Idee gekommen ist, einen Teil seiner Gage an die bedürftigen Kinder zu spenden, die hier die eigentliche Hauptrolle spielen (sollten).

Auf der Effektseite gibt es nicht viel zu vermelden. Einige der gezeigten Bilder sind relativ drastisch, auch wenn sie natürlich mit Sicherheit nicht mit den echten Grauen des Krieges mithalten können. Es scheint aber so, dass man bewusst nicht auf einen Overflow gesetzt hat, sondern sich auf eine eher realistische Darstellung konzentrieren wollte. Das tut der ernsten Thematik des Streifens natürlich gut. Verstärkt wird die Wirkung noch einmal dadurch, dass es tatsächlich fast immer Kinder sind, die im Mittelpunkt des Geschehens stehen. Sei es nun als Opfer oder als Täter. Hart.

Fazit: 

"Machine Gun Preacher" ist mit Sicherheit kein Meisterwerk, zu groß die Löcher im Drehbuch - besonders zu Anfang des Filmes - und zu hoch die Glorifizierung des Charakters Sam Childers und seiner Handlungsweisen. Dennoch ist es ein Streifen, der den Zuschauer mit einem äußerst unguten Gefühl in der Magengegend zurück lässt und über weite Strecken zu überzeugen weiß. Ich denke auch, dass er sehr gut dazu geeignet ist, schon längst vergessen, aber immer noch aktuelle Konflikte wieder ein bisschen in den Hinterkopf zu rufen.

Bewertung: 7/10 Punkten


Wochenfazit # 7


Höhepunkt der Woche: Mal wieder eine Anfrage eines potentiellen Kunden bekommen zu haben.

Tiefpunkt der Woche: Kinder krank, Frau krank - ich bin noch gesund. Betonung liegt auf noch.


Gesehene Filme: Filme gab es diese Woche keine. Infamous 2 für die PS3 hat mich vollends in seinen Bann gezogen. Es gab nur ein paar Folgen Roseanne.

Nachricht der Woche: Vor 2 Wochen war der Weltraum hier auch schon mal genannt, diese Woche nur im weitesten Sinn: Neil Armstrong ist tot. Ruhe in Frieden!

Unwort der Woche: Schnupfen

Und sonst? Nicht viel. Es gibt nicht viele Pläne für den Blog. Da ich im Moment viel vor der Playstation sitze, geht´s auch mit "Das Buch ohne Gnade" nicht so recht voran. Vielleicht schaffe ich´s nächstes Wochenende, von Freitag bis Sonntag geht´s in den Harz. Auf jeden Fall kommt aber bis Mitte der Woche noch das Special zu "Freitag, der 13.". So, dann einen schönen Restsonntag und ´nen guten Start in die Woche.



Samstag, 25. August 2012

Saturday High Five # 3 by burnedeyez





So, nachdem das fleißige Bienchen Fianna nun schon an der Reihe war, ist es wohl an mir nachzuziehen. Wie immer gilt, dass die Frage - falls sich denn noch jemand beteiligen möchte - über die ganze Woche hinweg beantwortet werden kann.

Welche 5 Filme habt Ihr Euch in Eurer Kindheit immer wieder ansehen können?

1. In einem Land vor unserer Zeit - Welcher kleine Junge steht nicht auf Dinos? Zwar mögen sie erst durch Jurassic Park wieder richtig populär geworden sein, aber ich habe diesen Film als Kind geliebt und keine Ahnung wie oft gesehen.

2. Star Wars Episode IV - VI  - Auch wenn ich die Jedis doof fand (Darth Vader übte schon als Kind eine gewisse Faszination auf mich aus. Die Filme an sich sind zwar nicht unbedingt das, was man als kindgerecht bezeichnen mag, aber die Kindheit ist ja Gott sei Dank auch ein weitläufiger Begriff ;-). Streckenweise konnte ich die kompletten Dialoge mitsprechen... übel.

3. Ronja Räubertochter - Ich weiß nicht warum, aber ich fand Ronja als Kind weitaus interessanter als die wohl bekannteste Figur von Astrid Lindgren - Pipi Langstrumpf. Auch wahnsinnig oft gesehen, vermutlich einfach deswegen, weil der Streifen meines Erachtens nach auch für ein Kind einfach spannender ist als es bei der Piratentochter der Fall ist.

4. Die Olsen Bande - Ich fasse hier auch einfach mal zusammen. Die meisten der Filme habe ich auch wahnsinnig oft gesehen. Ich mochte Egon, Benny und Kjeld einfach. Nach heutigen Massstäben mag der Humor recht flach und die Filme auch von schmalbrüstiger Handlung gezeichnet sein, aber ich fand sie super.

5. Das Dschungelbuch (Disney) -  Das ist wohl einer dieser, die vermutlich jedes Kind mindestens einmal gesehen hat. Beim mir war´s mehr als einmal. Viel mehr ;-). Gerade die älteren Disney-Zeichentrickfilme wurden mir sehr oft "vorgesetzt" und die meisten davon fand ich (trotz der Singerei, die mich heute so schrecklich nervt) toll.

Saturday High Five #3






Auch heute hben wir wieder eine Frage für Euch auf Lager, und dieses Mal wird sie für den einen vielleicht unangenehm sein, der andere wird sich vielleicht jedoch gern zurück erinnern. Einen Trommelwirbel für die heutige Samstagsfrage bitte:

Welche 5 Filme habt Ihr Euch in Eurer Kindheit immer wieder ansehen können?

1. Die Goonies - Für immer unvergessen bleibt für mich Sloth, "Schokolaaaade!", der einäugige Willy, der Schwabbelbauchtanz und der Inhalator von Mikey. Die Goonies hab ich unzählige Male gesehen, wahrscheinlich öfter als jeden anderen Film in meinem Leben.

2. Star Wars Episode IV-VI - Ich zähle sie hier als einen Film. Aber Star Wars war für mich die Urmutter aller Science Fiction Filme. Sozusagen das, womit ich an Science Fiction heran geführt wurde. Ich liebe sie einfach alle: R2D2 und C3PO...einfach köstlich...Luke, Chewbacca und Han Solo, Helden meiner Kindheit.

3. Ewoks - Karawane der Tapferen - Im Gegensatz zu allen anderen mochte ich die Ewoks. Ich fnd es als Kind so rührend, wie sie sich um Cindel und Mace gekümmert haben, und ich hab mich schrecklich vor diesem Riesen gefürchtet, der so hinter ihnen her war. Es wäre sogar möglich, dass ich diesen Film noch öfter gesehen habe als Star Wars. Kann aber auch sein, dass mich meine Erinnerung trügt. Ich weiß es nicht.

4. Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh - Wie hab ich jedes Mal mitgefiebert, wenn die arme kleine Maus versucht hat, ihr Haus aus dem Schlamm zu ziehen, obwohl ich doch bereits wusste, wie es ausgeht. Ich weiß aber auch noch, dass ich den Film als kleines Kind ein wenig gruselig fand.

5. Tanz des Drachen - Kennt heute kein Schwein mehr, aber ich hab ihn wahnsinnig oft geschaut: Leroy, der typische Außenseiter-NoName, dessen Vorbild Bruce Lee ist, setzt sich gegen den selbsternannten King of Harlem mit seinem Kampfsport durch. Eigentlich nichts herausragendes. Trotzdem war ich ein bißchen in Leroy verliebt. :)

Und jetzt seid Ihr dran? Ich bin gespannt auf die Filme, die Ihr in Eurer Kindheit gesehen habt. :) Es wäre nett, wenn Ihr uns auf Eurem Blog verlinkt und einen Kommentar mit Verweis hier bei uns hinterlasst. Ein schönes Wochenende Euch noch...und hoffentlich mehr Sonne als hier im Norden.

Mittwoch, 22. August 2012

Serientäter unter sich - 3 Größen des Horrorfilms, Teil 3

So, die Regisseure/ Erschaffer der Figuren haben wir. Die erste der legendären Horrorfilmreihen mit "A Nightmare on Elm Street" haben wir auch abgehakt. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei (in meinem Fall eher vier, aber die Überleitung war das einzig passende, was mir gerade eingefallen ist) und darum wollen wir auch weiter machen. Heute dreht sich hier alles um Michael Myers. Schade nur, dass hinsichtlich des sehr schweigsamen Hauptcharakters kein schönes Zitat für die Überschrift zur Hand ist.

Halloween






    Die Figur des Michael Myers dürfte, ähnlich wie die Genrekollegen, die hier noch Erwähnung fanden/ finden werden, für jeden eingefleischten Horrorfan ein Begriff sein. Schweigsam, maskiert und eigentlich immer ohne jegliche Hektik bei der "Arbeit". Gerade das ist es, was Michael Myers für mich persönlich so interessant macht. Dass er im Normalfall nur - in krassem Gegensatz zu Jason und besonders auch Freddy Krueger - in normalem Fußgängertempo hinter seinem Opfer her ist und dass er (zumindest wenn wir nach dem Original gehen) keinen erkennbaren Grund für sein Handeln hat, macht ihn für mich zur perfekten Filmumsetzung des "Schwarzen Mannes". Anders als in der Nightmare-Reihe ist es hier auch nicht so, dass man einen Wechsel des Hauptdarstellers nicht verkraften könnte. Die Remakes außen vor gelassen gab es 6 unterschiedliche Myers-Darsteller. Einzig Donald Pleasence als Dr. Sam Loomis ist ein immer wieder auftauchender Darsteller, zumindest bis zu seinem Tod.

    Die Filme im Einzelnen


    Halloween - Die Nacht des Grauens

    1963 brachte der damals 6jährige Michael Myers in der Halloween-Nacht seine Schwester um und wurde daraufhin in einer geschlossenen Anstalt unter die Aufsicht von Dr. Sam Loomis gestellt. 15 Jahre später gelingt dem Psychopathen die Flucht. Er macht sich auf den Weg in seine Heimatstadt Haddonfield. Am Vorabend des Halloween-Festes ist das Grauen auf den Straßen unterwegs.

    Sein wir einmal ehrlich: einen Preis für die großartige Handlung wird John Carpenter für diesen Film sicherlich nicht kassieren können, auch gibt es einige . Seinen Kultstatus hat sich der Film mit Sicherheit dadurch verdient, dass er schon durchaus als Initiator und Vorbild für viele der modernen Slasher-Filme gelten dürfte. Auf der anderen Seite kann man dem ersten Halloween auch eine geschickte, sehr spannende und unheimliche Inszenierung nicht absprechen, auch wenn diese nach der langen Zeit und vielen Nachahmern natürlich schon etwas von ihrem Effekt eingebüßt hat - und natürlich (aber das ist ja bei jedem Film dieses Genres so) etwas von ihrer Wirkung verliert. Anmerken muss man auch einige Logiklücken (wie kann der Kerl ohne Schwierigkeiten Auto fahren? In der Klappse wird er wohl kaum seinen Führerschein gemacht haben.) Dennoch: Auch heute ist Halloween noch einer meiner Lieblingsfilme im Slasher-Bereich.

    Bewertung: 8/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1978 | Regisseur: John Carpenter





    Halloween 2 - Das Grauen kehrt zurück


    Michael ist tot. Oder er sollte es sein. Seine Leiche jedoch wird nicht gefunden, an der Stelle an der sie liegen sollte findet man nur Glassplitter und etwas Blut. Hat Dr. Loomis seinen ehemaligen Patienten doch nicht erledigen können? Es dauert nicht lange, bis in Haddonfield die nächsten Toten auftauchen.

    Der zweite Teil der Reihe setzt die Geschehnisse von 1978 direkt fort. Der totgeglaubte Killer lebt und ist immer noch aktiv dabei. Wenn der erste Teil schon keinen Preis für das beste Drehbuch gewinnen konnte, liegt dieser hier noch weit dahinter, denn letztendlich bietet er genau das selbe Prinzip, ohne auch nur irgendetwas neues hinzuzufügen. Man baut auf das, was Carpenter mit seinem (mittlerweile) Klassiker geschaffen hat und kopiert es, ändert die Handlungsorte etwas ab und fertig ist der (erhoffte) Erfolg. Bei den Fans ist der zweite Teil immer noch recht hoch angesehen, wobei er seine "Berühmtheit" hier in Deutschland wohl der Tatsache verdankt, dass er ein 131er ist - also ein Film, der nach Paragraph 131 StGb wegen Gewaltverherrlichung beschlagnahmt ist. Ein Beschluss, der nach heutigen Maßstäben nicht, beziehungsweise noch weniger, nachvollziehbar ist. Der Film sollte mittlerweile meines Erachtens nach locker als FSK 16 durchgehen.Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass diese Bemerkungen zu oben genanntem Film keine Werbung darstellen, sondern rein Informationszwecken dienen.

    Bewertung: 5/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1981 | Regisseur: Rick Rosenthal



    Halloween 3 - Season Of The Witch


    Dr. Daniel Challis kommt nach dem Tod eines seiner Patienten einem mysteriösen Komplott auf die Spur: Ein Industrieller versucht mittels mit Computerchips und einem Stück eines magischen Steins versehener Halloween-Masken Millionen von Kindern zu töten. Challis will diesen Plan verhindern.

    Wie unschwer zu erkennen ist, hat dieser Film mit "Halloween" in etwa so viel zu tun wie Ghostbusters mit einem Drama. Michael Myers hat zwar einen Cameo-Auftritt, aber das war es dann auch schon. Viele Fans schreien hier "Etiketten-Schwindel" und ich kann es ihnen nicht einmal verübeln, denn bereits im Jahr 1982 dürfte absehbar gewesen sein, dass die ursprüngliche Halloween-Version von Carpenter eine nicht gerade kleine Anhänger-Schar hat. Diesen einen völlig unpassenden Film als Halloween-Titel zu verkaufen rechtfertigt meiner Meinung nach einen empörten Aufschrei. Zum Film selber kann ich nichts sagen, da ich ihn nicht gesehen habe - nur ich habe den Vorteil, von vornherein gewusst zu haben, dass Halloween eben nicht gleich Halloween ist und mich nicht über Etiketten-Schwindel beschweren musste.

    Bewertung: keine Bewertung

    Produktionsjahr: 1982 | Regisseur: Tommy Lee Wallace



     Halloween 4 - The Return Of Michael Myers

    Michael Myers, nach der Horrornacht von 1978 wieder Insasse einer geschlossenen Psychiatrie, soll in eine andere Anstalt verlegt werden. Hierbei kommt es zu einem Verkehrsunfall, dessen einzig Überlebender der Serienmörder ist. Wieder macht er sich auf den Weg nach Haddonfield. Sein Ziel: seine 7jährige Nichte Jamie. Auf seinem Weg hinterlässt er eine Spur von Leichen, was auch der ihn verfolgende Dr. Loomis nicht vermeiden kann.

    Halloween, die vierte. Dieses Mal wieder mit dem Markenzeichen der Reihe, Mr. Myers himself. Leider muss man sagen, dass der alte Schuh Halloween nach 10 Jahren schon etwas zu stinken begonnen hat, aber zumindest muss man Regisseur Dwight Little zugestehen, dass er sein bestes gegeben hat, um den Film nicht zu einer weiteren Farce zu machen, wie es im zweiten Teil der Reihe war. Entgegen vieler anderer Meinungen sehe ich hier nicht den totalen Tiefpunkt der Serie, sondern einen Titel, der auf Grund der stellenweise wieder vorhandenen bedrohlichen Atmosphäre und der recht guten Kameraführung sogar einen Tick besser abschneidet als der zweite. Leider ist Donald Pleasence der einzige Darsteller, der wirklich auf ganzer Strecke zu überzeugen vermag, aber die anderen Schauspieler sind zumindest noch akzeptabel, wenn auch meist etwas blass. Auch wenn auf Grund des doch recht offenen wie auch vorhersehbaren Endes klar war, dass man wohl mit einer Fortsetzung rechnen darf. Schade, denn meines Erachtens nach wäre hier der Punkt gewesen, an dem man die "klassische" Halloween-Reihe hätte einstampfen können.

    Bewertung: 6/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1988 | Regisseur: Dwight Little


    Halloween 5 - Die Rache des Michael Myers

    Pünktlich zu Halloween erwacht der totgeglaubte Michael Myers aus seinem Schlaf. Seine Nichte Jamie, die eine telepathische Verbindung zu ihm zu haben scheint, sitzt nach einem Messerangriff auf ihre Stiefmutter mittlerweile in einer geschlossenen Anstalt und wird nach seinem Erwachen von erneuten Panikattacken geplagt. Niemand glaubt ihr, dass Michael zurück ist - abgesehen von Sam Loomis, der aber auch keine Informationen aus ihr heraus bekommt. Die Geschichte beginnt sich zu wiederholen.

    Für mich ist Halloween 5 zusammen mit seinem Nachfolger der absolute Tiefpunkt der Reihe. Die Filme sind endgültig zu Abziehbildchen geworden, die man munter untereinander austauschen kann. Halloween 5 vermag nicht einmal mit der Atmosphäre zu punkten, wie es noch Teil 4 getan hat, sondern bietet schlicht und einfach keine Höhepunkte. Die schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank mau, auch Pleasences' Sam Loomis wird nun zu einem Jäger ohne Erfolg degradiert und zudem auch in eine äußerst unsympathische Ecke gedrängt, er agiert mit einer gewaltigen Portion von nverigem Overacting, mehr ist da nicht mehr. Dieser Titel mag einer der härteren Vertreter der Reihe sein, aber das reißt auch rein gar nichts mehr. Unnötig wie ein Kropf auch die Geschichte eines mysteriösen schwarzen Mannes, der Michael zur Seite steht - warum wird erst im sechsten Teil der Reihe geklärt. Vermutlich ist sein Auftritt ein letzter verzweifelter Versuch, das Franchise noch ein weiteres Mal zwangsläufig melken zu können.

    Bewertung: 4/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1989 | Regisseur: Dominique Othenin-Girard



    Halloween 6 - Der Fluch des Michael Myers

    Vor 6 Jahren hat der ominöse schwarze Mann Michael aus dem Knast geholt. 6 Jahre, in denen so einiges passiert ist: Jamie wurde verschleppt und hat ein Kind geboren. Das Kind ihres Onkels: Michael Myers. Irgendwann gelingt ihr mit ihrem Kind die Flucht zurück nach Haddonfield. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis der Serienmörder wieder zuschlagen wird. Doch Dr. Loomis ist vorbereitet.

    Beim lesen der Inhaltszusammenfassung drängt sich mit Sicherheit schon der Eindruck auf, dass Halloween 6 etwas  wirr zu Gange geht - und das obwohl die Teile 4 und 5 durchaus einen interessanten roten Faden begonnen haben. Leider wird darauf verzichtet, ihn hier konsequent weiter zu spinnen, stattdessen setzt man auf die 08/15-Standard-Schnetzelei von Onkel Michael. Die Sektengeschichte, welche mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei einem besseren Script zu angenehmen Überraschungen hätte führen können, geht leider gänzlich unter. Auch spannungstechnisch herrscht Flaute, Michael irgendwo als Silouhette auftauchen zu lassen, verliert spätestens nach dem 5. Mal seine Wirkung. Das einzige, was diesen Teil ausmacht ist das gesteigerte Gewaltpotential. Aber das war es auch schon. Der engültige Tiefpunkt ist erreicht.

    Bewertung: 2/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1995 | Regisseur: Joe Chappelle



    Halloween H20 - 20 Jahre später

    20 Jahre liegt die Nacht des Grauens von 1978 nun zurück. Die Überlebende des Haddonfield-Massakers, Laurie Strode, hat eine neue Identität angenommen. Als Leiterin einer Privatschule verbringt sie die Halloween-Nacht 1998 alleine mit ihrem Mann in genau diesem Institut. Was keiner für möglich gehalten hätte: das Jubiläum der Ereignisse von damals wird zugleich auch die Wiedergeburt ihrer Nemesis sein. Ihr Bruder Michael Myers ist zurück.

    Erfreulicherweise ignoriert Regisseur Steve Miner die Ereignisse der unausgegornene Teile 4 - 6 komplett und baut auf die Geschehnisse der ersten beiden Filme - in einem deutlich modernisierten Gewand. Schließlich hatte die Scream-Reihe dem Genre bereits frischen Wind gegeben. Vermutlich um ein junges Publikum anzusprechen ohne ihnen "die alten Schinken" aufzuzwingen, informiert H20 zu Beginn ausgiebig über das "Was bisher geschah", bevor er schließlich mit (zumindest für diese Reihe) erstaunlicher Härte, aber auch jede Menge Anspielungen und Hommagen an die alten Filme als auch an moderne Genre-Kollegen Fahrt aufnimmt, immer wieder blitzen auch (selbst-)ironische Momente auf. Spannend inszeniert und gut umgesetzt, nicht zu lang und in langweilige wie auch unnötige Zwischensequenzen verfallend ist H20 für mich das beste Sequel zu Carpenters Original.

    Bewertung: 8/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1998  | Regisseur: Steve Miner



    Halloween: Resurrection

    Eine Lebensgeschichte endet: nach all den Jahren der vermeindlichen Sicherheit und dem (erneuten) Tod ihres Bruder Michael Myers ist Laurie Strode ihm schließlich doch zum Opfer gefallen. Nachdem seine "Mission" scheinbar erfüllt ist, kehrt er zurück in das verlassene Myers-Haus in Haddonfield. Verlassen? Nein, eine Gruppe von Studenten hat sich das Haus für ein Experiment ausgesucht, welches Live im Internet übertragen wird. Ein Kampf ums Überleben beginnt.

    Resurrection ist der einzige Titel der "kassischen" Halloween-Reihe, den ich nicht gesehen habe. Zu vernichtend waren die Kritiken von allen möglichen Seiten, zu unsympathisch sind mir die Darsteller, zu sehr klingt das ganze als eine Anlehnung an das Friday 13th-Prinzip. Dazu kommt, dass man mit Rick Rosenthal den Regisseur des 2. Teils am Werk hat, welcher schon damals gezeigt hat, dass er aus dem Konzept "Halloween" nichts schaffen konnte außer eine Kopie ihrer selbst. Der Film steht bei mir im Regal, ja. Aber nur aus Komplettierungswahn. Ob er früher oder später den Weg in den Player finden wird, vermag ich derzeit nicht zu sagen.

    Bewertung: keine Bewertung

    Produktionsjahr: 2002 | Regisseur: Rick Rosenthal



    Die Remakes

    Halloween

    Auf eine erneute Inhaltszusammenfassung verzichte ich bewusst, schließlich hält sich die Grundhandlung sehr genau an das Original von John Carpenter. Rob Zombie versucht hier, beim Zuschauer so etwas wie Verständnis für den jungen Michael Myers zu erwecken, indem er aus ihm ein White-Trash-Kid mit einer ganzen Latte an Problemen zu machen. Schöne Intention, doch war es für mich besonders dieses unerklärliche Böse, was die Figur ausgemacht hat. Dass der Regisseur diesen Faden dann nicht zu Ende spinnt und den Maskenmörder erst vor Laurie auf die Knie fallen lässt (warum?) um ihn dann doch am Ende als unzerstörbares Monster wieder auftauchen zu lassen ist ebenso unnötig wie die Tatsache, dass es teilweise absolut so wirkt, als sei Carpenters Original (vor allem zum Ende hin) 1:1 kopiert worden. Nur eben mit neuen Darstellern. Und einem deutlich höreren Gore-Gehalt, ab etwa der Mitte des Films wird aus der bekanntlich eher ruhigen Halloween-Reihe eine Schlachtplatte. Auch das in meinen Augen unnötigerweise. Auf dieses Remake hätte man gut und gerne verzichten können - zumindest solange, bis Zombie sich für eine Richtung entschieden hätte, statt die unterschiedlichsten Zuschauerschaften gleichzeitig beglücken zu wollen.

    Bewertung: 3/10 Punkten

    Produktionsjahr: 2007 | Regisseur: Rob Zombie



    Halloween 2

    Nach den Erfahrungen mit dem Remake des ersten Teils hat dieser Film seinen Weg in meine Sammlung nicht mehr gefunden und ich habe auch vor, es dabei zu belassen. Gesehen habe ich den Titel auch nicht, die Motivation dazu bewegte sich auf einem konstanten Nullpunkt. Wenn man sich jedoch andere Kritiken dieses Filmes anschaut, scheint Zombie hier tatsächlich seinen eigenen Weg gefunden zu haben, statt einfach nur konstant die Geschichte des Originals als Kopie nachzuerzählen. Vielmehr scheint er Versatzstücke aus den Teilen 4-6 der klassischen Reihe aufzugreifen (telepathische Verbindungen in der Familie seien hier als Beispiel genannt) und daraus eine Neuinterpretation aufzubauen - was meines Erachtens nach nicht nötig ist, denn abgesehen vom durchaus guten 7. Teil hätte eigentlich seit Teil 4 keines der Sequels mehr sein müssen. Was bleibt ist also das gute Gefühl, nichts verpasst zu haben und der Demontage der Figur Michael Myers noch weiter zuzusehen.

    Bewertung: keine Bewertung

    Produktionsjahr: 2009 | Regisseur: Rob Zombie


    So, damit hätten wir nun die Halloween-Reihe abgehandelt. Wie unschwer zu erkennen ist, sind die Filme - anders als noch bei Nightmare On Elm Street - keinesfalls von einer durchgehenden Veränderung gezeichnet, sondern vielmehr durch die Tatsache, dass sie bis zu 7. Teil einen durchgehenden Absturz durchmachen durften. Das kurze Aufzucken zu alten Qualitäten in Teil 4 kann man hier zwar ausklammern aber alles in allem sind die Filme dem absolut gelungenen ersten Teil zu keiner Zeit mehr auch nur nahe gekommen, was ihre Qualität anging. Sehr schade, denn trotz aller Schwächen ist Michael Myers immer noch meine Lieblingsfigur im Slasher-Subgenre. Halloween war mein persönlicher Einstieg in die Welt der Horrorfilme und somit wird sie für mich auch immer einen gewissen - speziellen - Stand haben, der mich auch über die Schwächen hinweg sehen lässt. Ich denke/ hoffe, dass ich dennoch so objektiv wie möglich an die Sache heran gegangen bin. Der Abschluss zu diesem Special werde ich euch demnächst die Geschichte um "Freitag den 13." präsentieren.

    Dienstag, 21. August 2012

    Die Frau in Schwarz

    Inhaltszusammenfassung:

    England, das 20. Jahrhundert wurde gerade eingeläutet. Der Anwalt Arthur Kipps erhält von seiner Londoner Kanzlei den Auftrag, irgendwo im Nirgendwo den Besitz einer verstorbenen Witwe ohne weitere Angehörige aufzulösen. Bereits bei seiner Ankunft in dem verschlafenen Nest muss er feststellen, dass man ihm gegenüber starke Antipathien hegt - außerdem scheint generell mit dem Ort etwas nicht zu stimmen. Die mysteriöse Frau in Schwarz, der einzige Gast auf der Beerdigung der Witwe, ist ein Tabuthema. Kipps beginnt nachzuforschen und findet in den Unterlagen die er für seinen Auftrag zur Verfügung gestellt bekam Hinweise darauf, dass diese Frau ein Geist zu sein scheint - und dass dieser Geist jedes Mal, wenn ihn jemand zu Gesicht bekommt ein Kind aus der Stadt tötet.



    Kritik:

    Bela Lugosi? Bekannt? Gut. Boris Karloff? Auch ein Begriff? Sehr gut - willkommen in der Welt von Hammer Films. Das britische Filmstudio war in der Vergangenheit bekannt dafür, viele der großen Dracula-Filme und ähnliches Gruselmaterial heraus gebracht zu haben. Das ist nun schon ein paar Jahrzehnte her, die Studios waren zwischenzeitig aufgelöst und versuchen nun nach einem Reboot mit gleichbleibenden Inhalten in modernerem Gewand wieder Fuß zu fassen. Dass man sich für Daniel Radcliffe als Hauptdarsteller entschieden hat mag nun Fluch oder Segen sein. Natürlich ist der gute Mann sehr bekannt - das Problem dabei ist, dass er für viele Filmfans immer mit Harry Potter in Verbindung gebracht werden wird. Man kann den hier vorliegenden Film nun als Chance für ihn persönlich als Darsteller sehen, als auch für Hammer Alliance. Der eine kann sich von seinem Image lösen, die anderen können beweisen, dass sie immer noch in der Lage sind, ihr Publikum zu begeistern.

    Die Geschichte selber ist dabei natürlich alles andere als innovativ. Die typische Geistergeschichte, wie man sie schon etliche Male vorgesetzt bekommen hat. Man kann aber ruhigen Gewissens sagen, dass sie dabei sehr gut umgesetzt ist. Nach einer kurzen Anlaufzeit, die dieser Streifen benötigt, steigt die Spannung langsam, dafür aber konstant an. Immer wieder werden gut platzierte, wenn auch teilweise etwas vorhersehbare Schockmomente eingestreut, um den Zuschauer etwas aus der Spannung aufzurütteln. Bemerkenswert an diesem Film ist zudem auch die brilliante Kamera-Arbeit sowie die toll gewählten Settings, welche eine düstere und unheimliche Atmosphäre verbreiten, in der man sich als Zuschauer durchaus vorstellen kann, wie unwohl man sich nun in diesem alten Herrenhaus (welches nur zu Ebbe-Zeiten erreicht werden kann, Kipps sitzt also bei jedem Besuch einige Zeit unweigerlich auf der kleinen Insel fest) fühlen müsste. Auch der Score ist gut gewählt und untermalt das Gesehene äußerst passend. Schade nur, dass das Ende des Films absolut vorhersehbar ist und definitiv nicht den vermutlich gewünschten Überraschungseffekt mit sich bringt.

    Auf darstellerischer Seite kann man sich nicht beklagen. Natürlich geht man, so unvoreingenommen man auch zu sein vorgibt, schon mit dem Wissen im Hinterkopf an den Film heran, dass man es mit Harry Potter zu tun bekommt. Nun, am Anfang stellte sich dieses Gefühl auch bei mir noch ein, wurde jedoch schnell wieder zerstreut. Radcliffe stellt seine Figur gut zur Schau und erinnert nicht im Ansatz an die große Romanverfilmung, der er seinen Ruhm verdankt. Man muss jedoch auch sagen, dass sein Kipps leider dennoch hinter einem wirklich großartig spielenden Ciarán Hinds beziehungsweise dessen Rolle Mr. Hinds zurück bleibt. Trotzdem, alle Darsteller bewegen sich über dem Durchschnitt und sind jederzeit glaubwürdig. Und man kann auch sagen, dass sie allesamt gut in das gewählte Setting passen.

    Auf der Effekt-Seite muss man (Gott sei Dank sagen), dass man nicht mit einem Overflow zugeballert wird. Das bezieht sich auf die SFX im allgemeinen wie auch auf blutige Szenen. "Die Frau in Schwarz" setzt nicht auf übermäßige Brutalität oder sonstigen CGI-Schnickschnack, sondern versucht den Zuschauer durch seine großartige Fotografie zu bannen - und das erfolgreich. Wie Anfangs schon erwähnt gibt es natürlich die eine oder andere Schrecksekunde, welche sich aber alles in allem gut in das Gesamtbild des Streifens einfügen. Hier muss man sagen, dass Hammer Alliance bei seinen Wurzeln geblieben ist und genau die Zielgruppe bedient, wie es schon früher der Fall gewesen ist. Diese Operation ist also zweifelsfrei gelungen.

    Fazit:

    "Die Frau in Schwarz" ist ein spannender und wunderbar fotografierter Grusel-Thriller, der ein einmaliges Ansehen absolut rechtfertigt. Das Genre wird nicht neu erfunden, aber man hat es hier mit einem gutklassigen Comeback und, im Falle des Hauptdarstellers, mit einem Abschied von Harry Potter zu tun.

    Bewertung: 7/10 Punkten



    Montag, 20. August 2012

    Media Monday # 60



    Monday, Media Monday sangen schon U2 (oder zumindest sowas ähnliches). Wir sind dann auch mal wieder dabei. Hier die aktuellen Fragen.

    1. Ben Stiller gefiel mir am besten in Tropic Thunder.

    2. Susanne Bier hat mit einem ihrer Filme ihre beste Regiearbeit abgelegt, die ich jedoch durch die Bank nicht kenne .

    3. Ashley Johnson gefiel mir am besten in Was Frauen wollen .

    4. Wenn ihr die Wahl habt: Lieber Vampire/Werwölfe/Zombies o. ä. oder Außerirdische? Ich mag Zombies. Ich mag sie total. Aber cool gemachte Außerirdische haben auf jeden Fall auch was für sich.

    5. Filme oder Bücher, die überwiegend in der Wildnis spielen sind - wie eigentlich alles - Geschmackssache. Ist die Thematik spannend umgesetzt, kann man sich sehr gut damit vergnügen .

    6. Mein liebster schwedischer Film ist "So finster die Nacht" .

    7. Mein zuletzt gesehener Film ist "Die Tribute von Panem" und der war mittelmäßig , weil sogar mir, obwohl ich das Buch nur in Auszügen kenne, aufgefallen ist, dass hier vieles einfach nicht zur Vorlage passt und dass die Stimmung des Buches nicht richtig getroffen wurde .

    Sonntag, 19. August 2012

    Die Tribute von Panem - The Hunger Games

    Inhaltszusammenfassung

    In der nahen Zukunft ist die USA zusammengebrochen. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung, die jedes Jahr grausame Gladiatorenspiele veranstaltet, bei der nur eine einzige Person überlebt. 24 Jugendliche aus 12 verschiedenen Distrikten nehmen an den Spielen teil. Als die kleine Schwester der sechzehnjährigen Katniss (Jennifer Lawrence) antreten soll, nimmt Katniss ihren Platz ein. Ebenfalls ausgewählt wurde der Junge Peeta (Josh Hutcherson), den sie seit ihrer frühesten Jugend kennt. Obwohl sie befreundet sind und Peeta ihr vor Turnierbeginn sogar seine Liebe gesteht, verlangen die Regeln des Spiels, dass sie von nun an Feinde auf Leben und Tod sein müssen. Zusammen versuchen sie, die Regeln zu umgehen und gemeinsam lebend dem perfiden Spiel zu entkommen...





    Kritik:

    Zuerst einmal möchte ich erwähnen, dass ich alle drei Romane regelrecht inhaliert habe. Vielleicht war das der Fehler im System. Aber ich will nicht vorweg greifen. Ich war extrem gespannt auf den Streifen, eben weil mir die Bücher unglaublich gut gefallen haben. Dann erfuhr ich, dass das Release-Datum für den DVD-Verleih der 18.08. ist, in unserer Videotheken-Kette sollte der Film jedoch schon am 16.08. erscheinen. Ich war so verrückt, denen sogar noch einen Tag vorher die Bude einzurennen. Nada. Gut, dann eben doch Donnerstag probieren. Auch nichts. Meine Enttäuschung war grenzenlos. Ich habe burnedeyez dann aber genötigt zu einer anderen, größeren Videothek dieser Kette zu fahren, und siehe da, sie sortierten gerade den Film ein. Was war ich glücklich. Ich bin extra (kostenfrei) beigetreten, nur um die BluRay an mich reißen zu können.

    Gestern haben wir den Streifen dann rein gelegt. Ich hab mir schon vorgenommen, dass ich mich mit Vorurteilen zurück halten will, weil erfahrungsgemäß Buchverfilmung nie so gut sind wie die Vorlagen. Zumindest empfinde ich das so. Über die ersten kleinen Schnitzer konnte ich hinweg sehen: Dinge, die sich plötzlich im Film anders verhalten als im Buch, wie etwa die Vorgeschichte der Spottölpelbrosche. Zu Gunsten der Story und der begrenzten Drehzeit wird ja gern auf solche Änderungen zurück gegriffen, und damit kann ich auch gut leben. Was mir dagegen nicht gefiel, war die Atmosphäre des Films. War das Buch doch spannend, dass einem die Luft wegblieb und man es nicht erwarten konnte, weiterzulesen, hat der Film diese Spannung leider nicht richtig übertragen. Und nein, es lag nicht daran, dass ich die Geschichte schon kannte und wusste was passiert, sondern schlicht daran, dass mir die Geschichte zu ruhig erzählt wurde. Die Stimmung in Distrikt 12 wurde super eingefangen, aber als es ans Kapitol ging, ließ dieser Eindruck nach. Viel schillernder, schriller, bunter und lauter hat man sich diesen Ort vorgestellt, aber so richtig rüber kam das im Film leider nicht mehr. Die Ereignisse in den Hungerspielen selber wurden nur kurz angeschnitten und wurden dann schnell abgehakt. Ich hab mich offen gestanden fast ein wenig gelangweilt.

    Die schuaspielerische Leistung war ganz okay. Jennifer Lawrence hätte als Katniss ein wenig mehr überzeugen können. Von den vielen sich widersprechenden Gefühlen des Buches war hier wirklich nur ansatzweise etwas zu sehen. Josh Hutcherson hauchte Peeta nicht genug Leidenschaft ein, er hat den Film über eher nicht wie jemand gewirkt, dem man abkauft, dass er sich für Katniss opfern würde...er wirkte leider eher wie ein nerviger Klotz am Bein. Woody Harrelson gefiel mir als Haymitch wahnsinnig gut, auch wenn der Charakter im Film weniger bärbeißig und mehr weichgespült ist als im Buch, aber dafür kann der gute Woody ja nun nichts. Er war in seiner Rolle, keine Frage, und ich freu mich, ihn auch in den folgenden Teilen sehen zu dürfen. Liam Hemsworth war ja leider nur am Rande zu sehen. Hier gab es keine großen Glanzleistungen, aber gute und solide Schauspielerei.

    Fazit:

    Alles in allem zwängt sich mit der Vergleich mit Harry Potter und Twilight auf, die meiner Meinung nach sehr gut gelungen sind. Auch Twilight habe ich verschlungen, war aber von der Verfilmung weniger enttäuscht als hier, weil die Grundstimmung gut übertragen wurde. Und Harry Potter (ich bin kein Fan...ich habe mit Band 5 aufgehört und hab auch nur die ersten beiden Teile verfilmt gesehen) war eine ganz, ganz große Umsetzung, die meiner Meinung nach rundum gelungen war.  Was soll ich sagen? Die Tribute von Panem hat mich nicht vom Hocker gerissen, aber grottenschlecht war es auch nicht. Es wäre definitiv mehr drin gewesen. Vielleicht schau ich ihn mir in einiger Zeit noch mal an und nicht so dicht hinter den Büchern her, dann revidiere ich mein Urteil eventuell. Und ganz vielleicht fügt ja burnedeyez auch noch eine Ergänzung an, der die Romane nicht oder nur auszugsweise kennt und den Streifen nicht sooo schlecht fand.



    Bewertung: 5/10 Punkten

    Saturday High Five # 2 + Wochenfazit by burnedeyez


    Ich will dann auch noch mal. Um zu viele Posts auf einmal zu vermeiden, kombiniere ich dieses Mal mein Wochenfazit mit der High Five.

    Welche 5 Regisseure bewundert Ihr am meisten und was ist Eurer Meinung nach seine gelungenste Arbeit?

    1. Christopher Nolan - Memento

    2. Dario Argento - Suspiria

    3. Peter Jackson - Der Herr der Ringe

    4. Quentin Tarantino - Reservoir Dogs

    5. Alfred Hitchcock - Die Vögel

    So, damit wären die High Five für heute erledigt, weiter geht es jetzt als mit meinem Wochenfazit ;-)


    Höhepunkt der Woche: Der Kindergeburtstag unseres großen. Mit Oma und Opa und so :-)

    Tiefpunkt der Woche: Der Blick auf die Spritpreise. Noch schlimmer als letzte Woche. 1,70 für E10, ihr habt doch ´nen Knall!

    Ohrwurm der Woche: Evil Conduct - Punk and proud

    Gesehene Filme: Die Tribute von Panem - The Hunger Games. Na ja...

    Nachricht der Woche: Die EU bereitet sich auf den Euro-Austritt Griechenlands vor. So viel also zur Währungsunion.

    Unwort der Woche: Erkältung. Keine zwei Wochen isser nun im Kindergarten und schon das erste Mal krank.






    Saturday High Five #2


    So, eigentlich sind es heute eher Sunday High Five, aber wir schummeln einfach ein wenig, da es gestern ein krankes Kind und einen laaangen Film gab. Ich hoffe, Ihr hattet alle eine geruhsame Woche und habt doch noch ein wenig den Sommer zelebrieren können. Die Frage für diese Woche ist kurz und knackig:

    Welche 5 Regisseure bewundert Ihr am meisten und was ist Eurer Meinung nach seine gelungenste Arbeit?

    1. Luc Besson - Das fünfte Element

    2. Steven Spielberg - Der weiße Hai (& Minority Report & Jurassic Park)

    3. Barry Levinson - Rain Man

    4. James Mangold - Walk The Line

    5. John Carpenter - Halloween

    Ihr dürft die High Five gerne kopieren und weiterbloggen. Ein Link zu Eurem Eintrag wäre nett, denn wir sind auch auf Eure Antworten gesapannt. Ich wünsche Euch weiterhin einen wunderschönen Sonntag mit viel Sonne.



    Donnerstag, 16. August 2012

    Serientäter unter sich - 3 Größen des Horrorfilms, Teil 2

    Nachdem ich mich im letzten Beitrag zu diesem Thema, wenn auch eher unfreiwilligerweise, mit den Regisseuren der Filme beschäftigt habe, setze ich nun mein eigentliches Vorhaben um und beschäftige mich mit den Filmreihen an sich. Über die allgemeine Bedeutung und den Bekanntheitsgrad von Freddy Krueger, Jason Voorhees und Michael Myers habe ich mich ja bereits hinreichend ausgelassen, also kommen wir dieses Mal direkt zur Sache.

    Are you ready for Freddy? - A Nightmare on Elm Street


    Die Figur des Freddy Krueger ist wohl eine der bekanntesten in der modernen Horrorgeschichte. Unverwechselbar, innovativ und interessanterweise auch (zumindest meines Wissens nach) nie kopiert. Man möchte also sagen, dass der sympathische Kindermörder von nebenan ein Unikum ist, sieht man einmal vom Remake ab.  Das Problem, was Freddy gegenüber seinen Konkurrenten in diesem Beitrag hat, ist die Tatsache dass man mit der Figur auch den Schauspieler verbindet, der unter der Maske steckt. Kaum ein echter Fan würde jemand anderen als Robert Englund als den Traummörder akzeptieren - und so ist er auch das einzige Gesicht, welches über die komplette Reihe den Freddy Krueger verkörpert hat. Er hat aber auf der anderen Seite auch einen entschiedenen Vorteil: anders als Jason oder Michael ist er durchaus in der Lage, sich zu artikulieren. Was er auch in jedem Film ausgiebig und auf eine äußerst zynische und sarkastische Weise tut. Auch das ist etwas, was man zwangsläufig mit A Nightmare on Elm Street verbindet. Ob Wes Craven wohl bewusst war, dass er mit seiner Kreation einen solchen Kult und Hype schaffen würde, der zwischenzeitlich um die Nightmare-Filme betrieben wurde?

    Die Filme im einzelnen

    Nightmare - Mörderische Träume

    Angst geht um auf der Elm Street. Die von Alpträumen geplagte Tina wird im Schlaf von einem Verrückten abgeschlachtet. Ihre Freundin Nancy sieht in ihren Träumen ebenfalls einen entstellten Mann, der versucht sie umzubringen. Schnell wird klar, dass dieser Mann tatsächlich etwas mit den sich häufenden Todesfällen in der Stadt zu tun hat.

    Der erste Nightmare, da kommen Erinnerungen hoch. Eine tolle Figur, die frisch und unverwechselbar daher kommt und die eigenen Handlungen noch dazu mit einem einzigartigen Humor kommentiert. Eine unglaubliche Atmosphäre, die so heutzutage nur noch selten zu finden ist. Ein Horrorfilm, der sich zu Recht als moderner Klassiker betiteln darf und auch nach dem X-ten Mal ansehen seinen Reiz nicht verloren hat.

    Bewertung: 9/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1984 | Regisseur: Wes Craven | In einer Nebenrolle: Johnny Depp


    Nightmare on Elm Street 2 - Die Rache


    Nancy, die die alptraumhaften Geschehnisse auf der Elm Street überlebt hat, ist ausgezogen. Lange Zeit steht das Horrorhaus leer, bis schließlich Jesse mit seiner Familie dort einzieht. Es dauert nicht lange, bis der junge Mann von Alpträumen geplagt wird - und von diesen so weit in den Wahn getrieben wird, dass er tatsächlich macht, was der schrecklich entstellte Mann von ihm verlangt. Er wird zum Werkzeug für Freddy Krueger.

    Nightmare 2 ist wohl als eher außergewöhnlich zu bezeichnen, da hier schon im ersten Sequel ein anderer Weg eingeschlagen werden sollte. Die Meinung der Fans ist hier gespalten, für viele ist es der schlechteste Teil der Reihe, für andere (zu denen auch ich mich zähle) ist er einfach anders. Gut, Freddy benutzt hier keinen Klingenhandschuh (einzigartigerweise wachsen sie ihm hier aus den Fingern) und ist nur selten zu sehen. Dennoch (oder vielleicht auch deswegen?) ist der Film sehr spannend und düster ausgefallen. Immer noch sehenswert, wenn auch bereits kein Must-Have-Seen mehr. Vielleicht hat, gerade bei den jüngeren Fans, auch der Umstand, dass sich in Wes Cravens Scream eher abfällig über diesen Teil der Reihe geäußert wurde, etwas damit zu tun, dass er nicht mehr sonderlich hoch angesehen ist.

    Bewertung: 7/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1985 | Regie: Jack Shoulder


    Nightmare on Elm Street 3 - Freddy Krueger lebt


    Von den Kids aus der Elm Street sind nicht mehr viele übrig - und generell ist es ruhig geworden in der Horror-Straße. Seit einer Generation gab es keine seltsamen Todesfälle mehr. Bis schließlich die Traumforscherin Nancy in eine Irrenanstalt gerufen wird, in der es zu Zwischenfällen gekommen ist, wie sie sie nur zu gut aus ihrer eigenen Vergangenheit kennt. Freddy ist wieder da.

    Neben Robert Englund taucht in diesem Fall auch Heather Langenkamp als alte Bekannte auf, ihre Nancy hat schließlich den ersten Teil überlebt. Mit Nightmare 3 wird das Setting der Reihe von der Straße in eine geschlossene Anstalt verlegt, was atmosphärisch gut umgesetzt wurde. Wieder gibt es einige kreative Ideen zu sehen, so ist mir zum Beispiel die Marionetten-Szene dauerhaft im Gedächtnis geblieben. Generell kann der Streifen aber nicht mit der Originalität des ersten Teils mithalten. Dennoch: Ein würdiger Vertreter der Freddy Krueger-Reihe, der durch die Rückkehr zu den Wurzeln bei mir persönlich besser abschneidet als der zweite Teil.

    Bewertung: 8/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1987 | Regie: Chuck Russell | In einer Nebenrolle: Laurence Fishburn


    A Nightmare on Elm Street 4 - The Dream Master

    Nun sind tatsächlich nur noch eine Hand voll Elm Street-Kinder übrig. Und Kristen hat eine ganz besondere Fähigkeit: sie kann andere Menschen in ihre Träume holen. Ein Umstand, den der totgeglaubte Freddy Krueger dazu nutzt, sich von einem dieser Kinder aus dem wiedererwecken zu lassen - und gleich mit seinem Schaffen fortzufahren. Kristen und einige ihrer Freunde fallen ihm zum Opfer. Da er jedoch nur Kinder ermorden kann, deren Eltern direkt mit seinem Tod zu tun hatten, nutzt er die junge Alice als Medium, um auch "Unschuldige" zu erreichen. Ohne dabei zu denken, dass sie mit jeder aufgenommenen Seele auch das Wissen und die Fähigkeiten der Toten aufnimmt...

    Teil 4, neben dem ersten Teil der Reihe einer meiner Favoriten. Zwar zeigten sich schon in den älteren Teilen die Anflüge von Freddys bösartigem Humor, so richtig zum Ausbruch kommt er allerdings erst hier. Böse Witze, Anlehnungen an andere Filme und vor allem wieder eine interessante Wendung im Metaplot. Wenn man sich auf zwei oder drei Nightmare-Filme beschränken müsste, sollte dieser hier auf jeden Fall mit dabei sein.

    Bewertung: 9/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1988 | Regisseur: Renny Harlin


    A Nightmare on Elm Street 5 - Das Trauma

    Freddy Krueger ist besiegt - mal wieder. Und Alice, die Hauptfigur des letzten Teils, hat es tatsächlich auch geschafft, zu überleben. Sie ist stärker als der Traummörder - und zugleich seine einzige Chance, zurück zu kehren. So dachte man, bis ihr Ehemann und der Vater ihres noch ungeborenen Kindes auf typische Freddy-Art ermordet wurde. Was Alice nicht wusste: auch ungeborene Kinder können träumen.

    Hmm... ganz objektiv gesehen mag der 5 Nightmare-Streifen sich auf etwa gleichem Niveau bewegen wie schon sein Vorgänger. Man muss aber leider anmerken, dass es zwischen diesen beiden Filmen zu einer Art Stagnation gekommen ist. Während sich die Story oder die Titelfigur selber immer in einem gewissen Maßstab verändert oder gar verbessert haben, ist davon hier nichts zu bemerken. Zumindest hat die Kreativität aber in den Mordsequenzen gezogen, denn in der Hinsicht gibt es auch im 5. Teil frische Ideen.

    Bewertung: 7/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1989 | Regisseur: Stephen Hopkins


    Freddy's Finale - A Nightmare on Elm Street 6

    Freddy Krueger scheint am Ziel zu sein: Alle Kinder von Springwood sind tot. Nach all den Jahren erfährt nun aber seine leibliche Tochter, dass sie als Kleinkind adoptiert wurde. Die Erzieherin in einem Kinderheim beschließt, mit ihrer Teenager-Gruppe einen Ausflug nach Springwood zu machen, um nach ihren Wurzeln zu forschen. Ein fataler Fehler, denn endlich gibt es neues "Material" für Freddy.

    Teil 6, von Anfang an als großes Finale der Nightmare-Reihe gedacht, sollte das endgültige Aus für den Traummörder darstellen. Dementsprechend wollte man wohl mit einem richtigen Knaller aufwarten und hat von allem, was die Prequels ausgemacht hat, mehr in diesen Film gesteckt. Abgesehen von der Seele. Ja, Freddy's Finale bietet viel von allem - zu viel. Dauernd ein (mittlerweile oftmals dummer) Witz von einem mit zu viel Screentime versehenen Robert Englund. Aus dem beißenden, spöttischen Humor der älteren Horrorfilme ist eine (äußerst flache) Komödie geworden. Schade, aber Klassenziel verfehlt. Zugute halten muss man dem Film aber, dass über die Motive und den Werdegang des (lebenden wie auch untoten) Freddy Krueger aufgeklärt wird, die losen Fäden der Vorgänger also hier tatsächlich zusammengeführt werden.

    Bewertung: 5/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1991 | Regisseurin: Rache Talalay | Cameo-Auftritte von Johnny Depp und Alice Cooper


    Freddy's New Nightmare

    Eigentlich war Freddy Krueger tot und begraben. Sowohl in der Fiktion, als auch in der Realität. Zum 10. Jubiläum jedoch trommelt der Regisseur Wes Craven seine Crew noch einmal zusammen. Das Ergebnis soll etwas besonderes werden. Ein Abschied, an den man sich erinnert. Bis Teile des Crew sterben, mit Spuren, wie sie die von ihm erdachte Phantasie-Gestalt Freddy Krueger hinterlassen hat. Dem Traummörder ist es gelungen, vom Film in die Realität zu springen.

    Die Idee des Films an sich klingt absolut reizvoll und spricht nur wieder einmal mehr für die Fähigkeiten Cravens als Innovator. Leider hat sich der gute Mann aber dennoch verzettelt. Das Script leidet unter einigen Schwächen, wie zum Beispiel der Tatsache, dass in diesem nachgeschobenen Nightmare-Film gänzlich ohne Humor gearbeitet wird und dass die Titelfigur (fast schon wie um den Eindruck aus dem 6. Film zu negieren) zu wenig Screentime spendiert bekommt. Es wirkt, als wollte man mit aller Gewalt ein neuen, härteren Freddy schaffen - was auf der Spannungsebene auch durchaus funktioniert, die Erwartungen, welche man an die Elm Street-Filme hat, aber bitter enttäuscht. Schade, dass ist kein Reboot, wie man es sich gewünscht hätte. Gut, dass es bei einer einmaligen Sache geblieben ist.

    Bewertung: 5/10 Punkten

    Produktionsjahr: 1994 | Regisseur: Wes Craven


    Freddy vs. Jason

    Vergessen zu werden ist nie eine schöne Sache - vor allem im Falle von Freddy Krueger. Der Traummörder bezieht seine Kraft aus der Angst der Kinder, allerdings hat niemand Angst vor etwas, was er nicht kennt. So versiegt Kruegers Macht, er hat nicht mehr die Möglichkeit, sich in die Träume seiner Opfer zu schleichen. Sein Plan: ein anderes untotes Monster muss her und dafür sorgen, dass man seinen Namen auf der Elm Street wieder zu fürchten weiß. So erweckt er Jason zum Leben und zunächst scheint sein Plan aufzugehen: die älteren Einwohner verbinden ihn mit den neuen schrecklichen Morden und seine Macht wächst wieder. Dumm nur, dass ihm sein Handlanger die Opfer geradezu stiehlt. Freddy muss das von ihm geschaffene Ungetüm aus dem Weg schaffen...

    Oha. Das war mein erster Gedanke, als ich erfuhr dass dieser Film (den ich zwischenzeitig schon für eine Urban Legend gehalten habe) tatsächlich umgesetzt wird. Zwei Figuren aus Serien, die mittlerweile den Klassiker-Status haben, aber für ein neues, jüngeres Kinopublikum aufbereitet werden muss. Kann das gut gehen. Ja, es kann. Zumindest bedingt. Die Thematik ist erfreulicherweise nicht einmal schlecht getroffen und Freddy Krueger ist tatsächlich zurück, so wie man ihn früher schon mochte. Zynisch, bösartig und... nun, sagen wir einmal "kultig". Jason erfüllt seinen Zweck, auch wenn man natürlich hier nicht von einer tiefgründigen Rolle sprechen kann. Letzlich schwächelt der Clash of the titans aber in einigen Details (zwischenzeitig kommt immer wieder das Gefühl auf, bei einem weiteren modernen wie unnötigen Teeny-Slasher gelandet zu sein) und zum Schluss hin scheint man nur noch auf den Bodycount als Motivation zum weitersehen gebaut zu haben. Das CGI-Blut hätte ich lieber auf klassische Weise gesehen. Alles in allem aber dennoch ein Film, den man sich ganz gut ansehen kann, wenn die Erwartungen nicht zu hoch gesteckt werden. In meinen Augen besser als die beiden zuletzt erschienenen Nightmare-Streifen.

    Bewertung: 6/10 Punkten

    Produktionsjahr: 2003 | Regisseur: Ronny Yu 
     

    Das Remake

    Aus persönliche Erfahrung kann ich zu diesem Film leider (?) nichts sagen. Die Kritiken aus allen möglichen Quellen, vor allem unter den Fans, waren jedoch vernichtend - was will man auch erwarten? Meiner Ansicht nach ist vor allem der Umstand, dass man mit einem Remake gerade zu so einer bekannten und beliebten Reihe einem unglaublichen Erwartungsdruck ausgesetzt ist, ein großes Problem. Noch schwerwiegender dürfte sein, dass jeder Fan mit dem Freddy Krueger zwangsläufig das Gesicht von Robert Englund verbindet, welcher nun einmal seit über 20 Jahren das Gesicht des Traummörders ist. Auf eine Bewertung verzichte ich.

    Bewertung: keine Bewertung

    Produktionsjahr: 2010 | Regisseur: Samuel Bayer


    Wenn man nun also das Remake (und das Crossover) außen vor lässt, muss man wohl unterm Strich festhalten, dass der passende Zeitpunkt für die Beerdigung der Nightmare On Elm Street-Reihe gewählt wurde. Nach der Eingangs sehr hohen Qualität der Filme, muss man ab Teil 6 einen Einbruch hinnehmen, der auch mit dem mißglückten 7 Teil nicht mehr abgewendet werden konnte, eher im Gegenteil. Wenn man sich jedoch die ersten 5 Teile her nimmt, sieht man, dass man hier eine durchaus gutklassige Horrorfilm-Serie vorgesetzt bekommt, die man sich bis zu einem gewissen Zeitpunkt (ich möchte an dieser Stelle behaupten: Länger als die beiden anderen Serientäter Jason und Michael) sehr gut ansehen kann. Auch wiederholt, der Unterhaltungsfaktor ist zumindest bei mir nach wie vor gegeben. Das schöne bei den Nightmare-Titeln ist eben, dass sie nicht mit jedem neu erschienenen Titel mehr und mehr zu einem Abziehbildchen von sich selbst geworden sind, sondern mit jedem neuen Film und jedem neuen Regisseur eben auch etwas neues zu bieten hatten. Und ich bin froh, dass die Beteiligten nicht auf die Idee gekommen sind, diesen Klassiker durch etliche weitere allerhöchstens mittelmäßige Aufgüsse zu demontieren. Das Remake - auch wenn es nominell ein Nightmare-Film ist - lasse ich hierbei bewusst außen vor, da ich es nicht kenne und auch nicht kennen möchte.

    Ich kann derzeit noch nicht sagen, wann und mit welcher Reihe ich dieses Special fortführen werde. Die Tendenz geht im Moment zu Halloween, aber voraussichtlich werde ich nicht vor Mitte nächster Woche dazu kommen, den Text zu veröffentlichen.