Sonntag, 30. September 2012

Wochenfazit # 12


So, die Woche ist rum - fast zumindest und wie üblich habe ich hier ein bisschen Geblubber, was ich ungefragterweise unter die Leute bringen will ;-).

Höhepunkt der Woche: Der Mietvertrag ist gekommen und damit wohl endgültig alles in trockenen Tüchern.

Tiefpunkt der Woche: Hmm...


Gesehene Filme: Snow White And The Huntsman


Samstag, 29. September 2012

Snow White and the Huntsman

Inhalt:

Als die grausame Königin Ravenna erfährt, dass die junge Snow White sie nicht nur an Schönheit übertrifft, sondern auch dazu bestimmt ist, das Königreich zu führen, scheint Snow Whites Schicksal besiegelt: Ravenna heuert den Huntsman an, um die Prinzessin zu töten. Snow White kämpft verzweifelt um ihr Leben. Von ihrer Tapferkeit beeindruckt, ermutigt der Huntsman sie, ihrer Bestimmung zu folgen und den Kampf gegen die böse Königin aufzunehmen. Seite an Seite ziehen sie schließlich in die alles entscheidende Schlacht.





Kritik:

"Snow White and the Huntsman" und "Spieglein, Spieglein" zogen angeblich als Konkurrenten in die Kinoschlacht. Wirklich verstehen kann ich das nicht. Denn während "Spieglein, Spieglein" laut, schrill und bunt ist, ist "Snow White and the Huntsman" genau das eben nicht. Es ist actiongeladener und düsterer. Hier kommt es auf den Geschmack des Zuschauers an. Für mich war von Anfang an klar, dass ich mir "Spieglein, Spieglein" nicht ansehen werde, aber auf diesen Film hier war ich sehr gespannt und fieberte ihm sogar ein klitzekleines bißchen entgegen.

Jack Ketchum - Evil | "Martyrium in Worten"

Klappentext:


Die USA in den 50er-Jahren. Nach außen hin eine heile Welt, doch inmitten der amerikanischen Vorstadtidylle wird ein Junge mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert. Jack Ketchum zeigt in seinem beunruhigenden, grenzüberschreitenden Horrorthriller die Abgründe der menschlichen Seele auf. 

Quelle: Amazon.de
Kritik:

Der Klappentext lässt nicht viel über den eigentlichen Inhalt des Buches verlautbaren, darum nehme ich mir hier die Freiheit, ein bisschen weiter ins Detail zu gehen. Ketchum beschreibt in diesem Roman, was Menschen anderen Menschen antun können. Schutzbefohlenen, deren Freunden - und nicht zuletzt auch, was für Auswirkungen das Handeln eines Einzelnen auf das Leben von vielen anderen, nicht zuletzt auch von Unbeteiligten, haben kann. Ketchum gilt als einer der härtesten Autoren der modernen Horrorgeschichte - und Evil, so zumindest eine häufig gehörte Meinung, ist hierbei das Kronjuwel in seinem Repertoire. Große Worte, welche sich teilweise durchaus bestätigt haben. Auch wenn der Roman (wie eigentlich alles, was ich in letzter Zeit gelesen habe) mal wieder aus der Sicht der Hauptfigur erzählt wird. Ebenfalls erwähnenswert ist, dass diese Geschichte, so traurig wie es klingt, sich tatsächlich in den 50er Jahren abgespielt hat - was sie noch etwas grausamer werden lässt, als es bei reiner Fiktion ohnehin schon der Fall wäre.

Montag, 24. September 2012

Mark Lawrence - Prinz der Dunkelheit | "Rache ist Blutwurst"

Klappentext:

Die Dunkelheit ist nicht das Ende, sie ist erst der Anfang.

Als Kronprinz Jorg mit ansehen muss, wie seine Mutter und sein Bruder ermordet werden, bricht für ihn eine Welt zusammen. Sein Vater, der König, unternimmt jedoch nichts, und so schwört Jorg Rache und schart eine Horde Gesetzloser um sich. Mordend und brandschatzend ziehen sie durch das Land und sind weithin gefürchtet. Doch Jorgs Rachefeldzug hat gerade erst begonnen - denn ein finsteres Schicksal voller Blut und Magie erwartet ihn...

(Quelle: Amazon.de)


Kritik:

Bei diesem Roman von Mark Lawrence handelt es sich um sein Debut - was ja nicht zwangsläufig etwas schlechtes bedeuten muss. Auf der anderen Seite wird man sich nach dem Lesen des Klappentextes wohl zwangsläufig denken "Das kenne ich doch schon irgendwie". Ja, einen Innovationspreis wird das Buch tatsächlich nicht gewinnen, es bleibt nun also abzuwarten, ob die inneren Werte stimmen, wenn man schon eine oft durchgekaute Geschichte vorgesetzt bekommt.

Media Monday # 65



Blutig ist der Montag hinsichtlich der Fragen heute definitiv nicht - gerne gesehen ist der Media Monday des Medienjournals natürlich trotzdem.

1. Tim Allen gefiel mir am besten in Santa Clause. Seine darstellerische Leistung in den meisten anderen Filmen erinnert mich einfach zu sehr an "Hör mal wer da hämmert" (nicht falsch verstehen, ich mag die Serie!) .

2. Kevin MacDonald hat mit ________ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ________ .
Selbst der Vergleich mit Wikipedia ergab, dass ich wirklich nichts von ihm gesehen habe...

3. Julie Christie gefiel mir am besten in ________ .
Ich kenne Dragonheart, ja... aber die gute Frau ist mir dort bewusst nicht aufgefallen.

4. Das filmische Sommerloch neigt sich dem Ende und auch im Kino naht der Herbst. Auf welche Filme – vielleicht abgesehen von dem für viele obligatorischen Hobbit – freut ihr euch in diesem Jahr noch besonders?
Taken 2. Ich fand den ersten Teil einfach nur spitze und hoffe drauf, dass Teil 2 mithalten kann.
 
5. Angenommen ihr müsstet ein Sachbuch zu einem medialen Thema schreiben, für welches würdet ihr euch entscheiden?

Ich denke mal, dass es im weitesten Sinne um das Thema Zensur in Filmen gehen würde, welches zwar schon tausende Male durchgekaut wurde, aber sich immer nur recht einseitig mit der Thematik auseinander gesetzt hat.
 
6. Wenn eine eingestellte Serie in einem anderen Medium, beispielsweise als Kinofilm oder auch Comic-Reihe fortgeführt wird, wie findet ihr das a) grundsätzlich und b) im konkreten Fall von "Das A-Team" ?

Prinzipiell kann so eine Umsetzung tatsächlich gut sein, auch wenn mir spontan wenige Beispiele dazu einfallen. Wichtig wäre mir dabei nur (und hier kommen wir zu dem konkreten Beispiel), dass im Vergleich Kino - Serie die Schauspieler die gleichen wären. Da geht´s dann schon los. Versucht mal einen George Peppard zum schauspielern zu bewegen.

Generell
7. Mein zuletzt gesehener Film ist Lockout und der war ansehbar , weil es sich um einen hirnlosen, aber zumindest passabel umgesetzten Actioner im Stil der 80er handelt .

Sonntag, 23. September 2012

Wochenfazit # 11


Neue Woche, altes Schema. Hier mein Wochenfazit.

Höhepunkt der Woche: Wir haben eine neue Wohnung. Mit Garten. Und mehr Platz :-) Warten auf den Vertrag und dann irgendwie den Umzug gewuppt bekommen.

Tiefpunkt der Woche: Uff, so richtig einen Tiefpunkt kann ich diese Woche nicht festlegen.


Gesehene Filme: Lockout, die entsprechende Rezi ist ja schon da.

Samstag, 22. September 2012

Gastbeitrag

Es geschehen ja noch Zeichen und Wunder - ich entpuppe mich doch als zumindest teilweise sozialisierter Mensch, weswegen ich für den Blog "Zu klug um wahr zu sein" einen Gastbeitrag in Review-Form verfasst habe. Der Titel dürfte dem einen oder anderen bekannt sein, es handelt sich um "Ritter der Dämonen" (ja, ich mag die Geschichten aus der Gruft). Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Inhaltszusammenfassung:
 
Ein geheimnisvoller Schlüssel, der angeblich zum Blut Christi führt, jede Menge wilder Verfolgungsjagden und Horden von Dämonen … Der alte Kampf, Gut gegen Böse eskaliert, als der Collector (Billy Zane) mit aller Macht versucht an den Schlüssel zu kommen und dafür auch seine menschliche Gestalt ablegt...


Kritik:

Wer kennt ihn nicht, unseren guten alten Freund, den Crypt-Keeper (die deutsche Übersetzung "Grufti" finde ich einfach nicht sonderlich gut). Die Serie, welche Ende der 80er Jahre startete, hat sich auf Grund der namhaften Besetzung schnell zu einem modernen Klassiker gemausert. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis man einen abendfüllenden Spielfilm daraus machen würde. Das Produkt ist der "Ritter der Dämonen", welcher - so viel sei vorab gesagt - in meinen Augen auch den Titel "Klassiker" verdient hat.

Ein Gastbeitrag wäre jetzt natürlich kein Gastbeitrag, wenn ich das komplette Review hier veröffentlichen würde - wer es also komplett lesen möchte, der schaue einfach hier vorbei. 

Viel Spaß!

Donnerstag, 20. September 2012

Lockout - "Plissken meets Deep Space 9"

Inhaltszusammenfassung:

Während eines humanitären Einsatzes der Präsidententochter auf der Raumstation MS One - ein Hochsicherheitsgefängnis in der Erdumlaufbahn, dessen Insassen im Tiefschlaf gehalten werden - kommt es zu einem Zwischenfall. Einer der Sträflinge kann während eines Verhörs eine Waffe an sich bringen. Es kommt zu einem Aufstand, bei dem sich die Gefangenen anfangs nicht einmal bewusst sind, was für eine wertvolle Geisel sie in ihrer Gewalt haben.

Rettung soll in Form von Eliteagent Snow nahen, der durch diesen Einsatz die Gelegenheit bekommt, sich zu rehabilitieren und sich von dem Mord, welcher ihm erst jüngst angelastet wurde, rein zu waschen.


Kritik:

Die Inhaltszusammenfassung lässt es schon erahnen: hier trifft Carpenters "Flucht aus L.A." auf Science-Fiction. Gemischt wird das ganze vom Regie-Duo James Mather und Stephen St. Leger, als Produzent steht ein gewisser Luc Besson im Abspann - ein Mann, dessen eigene Filme eigentlich grundsätzlich zumindest sehenswert waren und der hier zusätzlich auch noch am Drehbuch beteiligt war. Kann Lockout da mithalten?

Dienstag, 18. September 2012

London Boulevard - "Let me take you by the hand and lead you through the streets of London"

Inhaltszusammenfassung:


Als Krimineller hat man es nicht leicht. Mitchell ist gerade frisch aus dem Knast entlassen worden, als ihn seine Vergangenheit auch schon wieder einholt. Sein alter Kumpel Billy versucht ihn dazu zu überreden, mit ihm zusammen für den Gangsterboss Gant als Schuldeneintreiber zu arbeiten. Mitch weigert sich, zunächst Billy gegenüber und schließlich auch, bei einem persönlichen Treffen, Gant gegenüber. Stattdessen taucht er unter. Zwar schlägt er das Angebot der Schauspielerin Charlotte, ihr "Mädchen für alles" zu werden aus, dennoch kommen die beiden sich näher. Für Gant die Gelegenheit, Mitchell doch noch zu einer Zusammenarbeit zu "überreden". 


Kritik:

Mit "London Boulevard" liefert William Monahan hier seinen Regie-Erstling ab. Das Genre des Gangster-Films mag hier vielleicht kein allzu leichtes Pflaster sein, haben doch bereits Größen wie Quentin Tarantino oder Guy Richtie in ebendiesem debutiert und Ergebnisse vorgelegt, die mittlerweile (zumindest im Falle von Reservoir Dogs) zum Kult avanciert sind. Auf der Habenseite kann Monahan zumindest zwei bekannte Hauptdarsteller (Colin Farrell und Keira Knightley) vorweisen, wobei zumindest Farrell ja auch bereits über Erfahrungen in diesem Bereich verfügt. Aber reicht das aus, um sich mit Reservoir Dogs oder Bube, Dame, König, Gras messen zu können?

Montag, 17. September 2012

Media Monday # 64


Wie jeden Montag ruft das Medienjournal zum Media Monday. Und ich bin auch wieder dabei. Also los.

1. Woody Harrelson gefiel mir am besten in Larry Flint .

2. Paul Verhoeven hat mit Total Recall seine beste Regiearbeit abgelegt, weil dieser Streifen das angenehme (also beinharte Action) mit einer Menge Sozialkritik verbindet... wobei das ja eigentlich schon eines seiner Markenzeichen ist .

3. Franka Potente gefiel mir am besten in ________ 
Ich muss gestehen, dass ich bewusst keinen Film mit ihr gesehen habe.

4. Ja ja, als wir noch jung waren. Was war – soweit ihr euch erinnert – euer liebstes Kinderbuch?
Ich war totaler Märchenfan. Grimm, 1001 Nacht und so weiter. Es gibt aber auch ein Buch, was mir total Angst gemacht hat. Wer kennt den Struwwelpeter? Soll ja angeblich einen pädagogischen Hintergrund haben, ich finde es für ein Kinderbuch aber schon arg heftig. Abgeschnittene Daumen, brennende Kinder und so weiter...

5. Darf es auch mal Style over Substance sein oder funktioniert für euch ein Film nur mit ausgereifter und schlüssiger Handlung?

Style over substance ist von Zeit zu Zeit was ganz nettes, wenn es nur darum geht, sich einfach nebenbei berieseln zu lassen.
 
6. Das dänische Kino kenne ich bewusst auch nur durch einige Streifen des Herrn von Trier .

7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist Max Brooks - Zombieparade und das war durchwachsen , weil leider nicht alle vier Kurzgeschichten auf einem gleichmäßig hohen Niveau waren .

Sonntag, 16. September 2012

Wochenfazit # 10


Und wieder einmal ist es soweit, der Sonntag liegt schon fast hinter uns und es ist Zeit, einen Strich unter die Woche zu machen.

Höhepunkt der Woche: Wir sind bei meinen Eltern. Schon wieder ;-)

Tiefpunkt der Woche: Eines unserer Kaninchen ist verstorben. An und für sich schon schlimm genug. Noch schlimmer war aber die Reaktion unseres Großen darauf...

Ohrwurm der Woche: Fear Factory - New Messiah

Gesehene Filme: Ich gestehe, ich hab meinen Schwur gebrochen. Irgendwie hat es sich Abends einfach nicht ergeben.

Freitag, 14. September 2012

"Sinnlos im Weltraum" - Dead Space 2

Inhaltszusammenfassung:


Isaac Clarke hat die Ereignisse auf der Ishimura überlebt, fristet sein Darsein nun aber - da er als Verrückter eingestuft ist - in einer Heilanstalt auf der Raumstation Sprawl. Er wird geplagt von Visionen, in denen seine tote Ehefrau zu ihm spricht - welche sich immer öfters als Necromorph entpuppt. Eines Tages gellt der Alarm durch die Station und sie verwandelt sich binnen kürzester Zeit in die Hölle. Clarke gelingt die Flucht - und er muss feststellen, dass als vernichtet geltenden Necromorphs nun auch hier aufgetaucht sind und einen Großteil der Stationsbewohner abgeschlachtet haben. Sein Kampf ums Überleben beginnt aufs Neue.



Kritik:

Das erste Dead Space zählt in meinen Augen zu den besten Horror-/ Actionspielen, die jemals veröffentlicht wurden. Ein tolles, weil sich von der typischen Kleinstadt/ Herrenhaus-Kulisse abhebendes Szenario, ein Held, der eigentlich keiner ist und eine düstere, oftmals angsteinflößende und verstörende Atmosphäre, dazu ein nicht zu knapp bemessenes (aber zur Geschichte passendes) Maß an Gewalt. Dementsprechend hoch sind natürlich auch die Erwartungen an einen Nachfolger - was zwar nicht zwangsläufig zu einer Enttäuschung führen muss, die Gefahr ist jedoch in solchen Fällen meistens sehr hoch.

Mittwoch, 12. September 2012

Frauenpower für die "Expendables" - Es lebe die Emanzipation!

Wie ich heute bei ChristiansFoyer und in Bryans Pit gesehen habe, ist tatsächlich geplant, dass mittlerweile erfolgreiche Konzept der aufeinanderprallenden Generationen noch einmal mit weiblichen Darstellern zu rekonstruieren. Wow, eine interessante Idee, muss man schon sagen. Ich habe mir zusammen mit Fianna Gedanken darüber gemacht, wer wohl in einem solchen Film auftauchen sollte. Hier das Ergebnis, zu dem wir gekommen sind.

Dienstag, 11. September 2012

"Zombiefizierte Lyrik" - Max Brooks: Zombieparade

Klappentext:

Seit Jahrhunderten kämpft die Menscheit gegen die Zombies - ein Kampf, der von den Vampiren bislang unbeteiligt bis amüsiert beobachtet wurde. Doch langsam schwant den Geschöpfen der Nacht, dass sie sich werden einmischen müssen, wenn sie nicht riskieren wollen, dass mit den Menschen auch die eigene Existenzgrundlage vom Erdboden verschwindet. Die Zombieapokalypse naht - und das nicht nur in dieser neuen Geschichte von Max Brooks, dem Chronisten alles Untoten.



Kritik:

Wow, nur ein Tag nach seiner letzten Rezension legt uns der Typ ein neues Review vor! Wie macht der Kerl das blos? Nun, das ist schnell erklärt: Zombieparade, eine Sammlung von vier Kurzgeschichten, ist eigentlich nicht viel mehr als ein Büchlein mit gerade einmal 120 Seiten. Und zudem auch noch mit großem Schriftbild. Man sieht also, sonderlich gehaltvoll ist dieses Buch zumindest vom Volumen her nicht. Lohnen sich dann wenigstens die Geschichten?

Montag, 10. September 2012

"Ein B-Movie in Romanform" - Sandman Slim: Höllendämmerung

Klappentext:

Früher war Stark der beste Magier von Los Angeles. Bis ein neidischer Konkurrent seine Freundin ermordete und ihn - im Wortsinn - zur Hölle schickt. Als Stark nach zehn Jahren die Flucht gelingt, kennt er nur ein Ziel: Rache. Und wer in der Unterwelt überlebt, ist eigentlich gegen jeden Gegner gewappnet. Doch neben Menschen, Engeln und Teufeln treibt noch eine weitere übermenschliche Spezies in L.A. ihr Unwesen, vor deren Macht und Bosheit alle Höllenfeuer verblassen...




Kritik:

Was für eine Unsitte ist das eigentlich im Moment, dass so viele Bücher im Präsens und der ersten Person geschrieben sind? Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich dieser Schreibstil schon öfters von Spontankäufen auf Grund interessanter Klappentexte abgehalten hat und ein solcher Kandidat wäre vermutlich auch dieses Buch hier gewesen. Nun war "Höllendämmerung" aber ein Geschenk meiner besseren Hälfte, was also schon einmal ein sehr guter Grund dafür war, des doch zu lesen ;-).

Media Monday # 63



Allwöchentlich ruft das Medienjournal zum Media Monday. Ohne lange Umschweife also ran an den Speck.

1. Bruce Campbell gefiel mir am besten in My Name Is Bruce - der Film, seine Rolle, einfach alles ist so herrlich selbstironisch umgesetzt, dass man einfach nicht anders kann, als Campbell hier zu mögen .

2. David Yates hat mit ________ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ________ .

3. Claire Danes gefiel mir am besten in Der Regenmacher, wenn auch nur aus dem Grund, dass es der einzige Film mit ihr ist, den ich spontan als gesehen markieren kann .

4. Bücher zu verfilmen ist ja schon seit Jahren groß in Mode, aber welches Buch oder welche Buch-Reihe würdet ihr gerne als Serie adaptiert sehen? Ich habe zuletzt ja die Bücher um den Bourbon Kid rezensiert - und ich denke, dass sie auch guter Stoff für eine Filmumsetzung wären.
5. Die meiner Meinung nach miesesten Spezialeffekte in einer ansonsten hochwertigen Produktion finden sich in "Die Mumie 2" - ein ansehbarer Film mit Effekten, die stellenweise aus dem C64 stammen könnten.
6. Das mexikanische Kino ist vermutlich abseits von Rodriguez und Danny Trejo großenteils an mir vorbei gegangen .
 
7. Mein zuletzt gesehener Film ist nach wie vor "Machine Gun Preacher". Man kommt zu nix ;-)

Sonntag, 9. September 2012

Troma-Trash kostenlos!

Hey Freunde des schlechten Geschmacks, vielen von uns ist die Filmschmiede Troma sicherlich auf Grund ihrer eigentlich abgrundtiefschlechten Streifen ein Begriff. Die Jungs und Mädels haben einen Haufen ihrer Werke jetzt bei Youtube hochgeladen. Offiziell, kostenfrei, legal. Ein besonderes, weil in Deutschland unveröffentlichtes, Schmankerl gibt es bei den Videoraiders. Ladies and gentlemen, please welcome Star Worms II: Attack Of The Pleasure Pods.

Diese Filme liebt man oder hasst man, dazwischen gibt es wohl nicht viel. Trash-Freunde sollten aber auf jeden Fall mal ein Auge darauf werfen. Viel Spaß! Und ich verspreche, dass ich für heute jetzt auch den Rand halte ;-).

Drive Angry

Inhalt:

Das Baby einer ermordeten jungen Frau soll in einem satanischen Kult geopfert werden. Dumm nur, dass dieses Baby die Enkeltochter von Milton (Nicholas Cage) ist. Der entflieht nämlich der sprichwörtlichen Hölle, um die Kleine zu retten. Er hat drei Tage Zeit für seinen Rachefeldzug, bei dem er Chaos und Zerstörung hinterlässt. Unterwegs gabelt er Piper (Amber Heard), eine Kellnerin auf, die ihn begleitet. Verfolgt werden die beiden nicht nur von der Polizei, sondern auch von einem Mann im Anzug, dem Buchhalter (William Fichtner), der nicht nur des Teufels Anwalt zu sein scheint, sondern Milton zurück in die Hölle holen will.


Wochenfazit # 9


Es ist Sonntag - und Rituale wollen bekanntlich gepflegt werden. Zeit, ein Fazit unter die Woche zu setzen. Gleich einleitend möchte ich noch sagen, dass Schnittberichte.com wieder normal erreichbar ist, das Malware-Problem scheint beseitigt zu sein.

Höhepunkt der Woche: Es ist mal wieder so eine Woche, in der man keinen echten Höhepunkt festlegen kann. Plätscherte mal wieder so vor sich hin.

Tiefpunkt der Woche: Die Erkenntnis, dass man älter wird und den Alkohol definitiv nicht mehr so verträgt wie früher *hicks*


Gesehene Filme: Ich schaue nächste Woche einen Film! Ich schwör, Alter!

Samstag, 8. September 2012

Saturday High Five # 5 by burnedeyez



Ausgerechnet mir als Hasser von Remakes und solchem Kram diese Frage zu stellen ist schon etwas hart. Aber man ist ja kein Spielverderber und macht trotzdem mit ;-)

Jaja, Prequels, Sequels und Remakes braucht kein Mensch, schon klar. Aber trotzdem: Von welchen 5 Filmen sollte es unbedingt ein Prequel, Sequel oder Remake geben?

Saturday High Five #5



Heute ist Samstag. Samstag heißt? Richtig, High Five. Wir lassen die Woche wieder mit einer Frage an Euch ausklingen. Eine Frage, die sicher heikel ist. Los geht's.

Jaja, Prequels, Sequels und Remakes braucht kein Mensch, schon klar. Aber trotzdem: Von welchen 5 Filmen sollte es unbedingt ein Prequel, Sequel oder Remake geben?

1. Halloween - Nein, kein Remake, keine Sorge. Mich würde viel eher die Entstehungs- und Vorgeschichte des Michael Myers interessieren, und darum hätte ich es schön gefunden, wenn es dazu ein gutes Sequel geben würde, statt schlechte Remakes.

Jennifer's Body - Jungs nach ihrem Geschmack

Inhaltszusammenfassung:

Freundschaften sind mitunter seltsam - so auch im Falle der Cheerleaderin Jennifer und ihrer besten Freundin Needy, die man wohl am ehesten als graue Maus bezeichnen kann. Dennoch sind die beiden wie Pech und Schwefel. Bis zu diesem Tag. Nach einem lokalen Rockkonzert geht der Veranstaltungsort in Flammen auf - und Jennifer verschwindet mit den Bandmitgliedern. Unter Schock taucht sie Nachts bei Needy auf, gibt sich am nächsten Tag jedoch wieder völlig normal. Aber sie hat sich verändert, ist bösartig geworden - und in der Stadt werden auf einmal männliche Leichen zerfetzt aufgefunden.


Kritik:

Und wieder einmal einer dieser Filme, die es einem wirklich schwer machen, ein sachliches Review zu schreiben. Nicht, weil der Film so gut ist, sondern vielmehr weil es sich bei Jennifer's Body um einen dieser Streifen handelt, die sich durch ihr fragwürdiges Konzept jeder klaren Kategorisierung entziehen und in erster Linie auf Zugpferd Megan Fox zu setzen scheint.

Freitag, 7. September 2012

The Strangers - "Because you were home!"

Inhaltszusammenfassung:

Das Paar Kirsten und James nutzt die Hochzeit von Freunden, um eine Nacht in einem abgelegenen Sommerhaus zu verbringen. Was sie jedoch nicht ahnen, dass sich ihnen ein Trio von Unbekannten an die Fersen geheftet hat, welches auch gleich beginnt, sie nach allen Regeln der Kunst zu terrorisieren - die Situation spitzt sich schnell zu und droht zu eskalieren.

Kritik:

Gleich am Anfang des Films erwartet den geneigten Zuschauer der Hinweis, daß es sich (natürlich...) um die Verfilmung einer wahren Begebenheit handelt - die das Ende gleich schon einmal vor dem eigentlich Beginn schön spoilert. An diesem Punkt war ich bereits das erste Mal drauf und dran, den Stop-Knopf des DVD-Players zu betätigen, allerdings hatte ich immer noch den Hinweis meines Kollegen im Ohr, daß der Film sich lohnen soll... Nun ja, also doch weiter. Die Story selber ist, wie man schon erkennen kann, wenig aufregend und bietet viel gewohnte Kost, die nur einmal auf´s neue aufgewärmt und serviert wurde. Im Nachhinein betrachtet war es aber nicht unbedingt ein schlechter Zug von Regisseur Bertino, den Zuschauer den Charakteren gegenüber oft einen Schritt voraus zu sein, sie an anderen Stellen dann aber wieder in der gleichen ungewissen Situation verharren zu lassen. Seinen Spannungsbogen holt der Film nämlich in erster Linie aus diesem Prinzip und kann ihn, trotz des anfänglichen Spoilers, auch bis zum Schluß auf einem durchaus sehenswerten Niveau halten. Zudem werden auch immer wieder kleine Schocksekunden eingestreut, die zwar oft so erwartet werden, aber zumindest ab und an ein kleineres Zusammenzucken mit sich bringen. Was dem Film weiterhin eine geheimnisvolle Ader beschert ist die Tatsache, daß die Identität der Eindringlinge zu keinem Zeitpunkt klar wird, nicht einmal als sie ihre Masken abnehmen, hält die Kamera drauf. Auch das Motiv für ihr Handeln bleibt im Verborgenen, auf die Frage nach dem "Warum" gibt es nur eine Antwort. "Because you were home!" Muss reichen, oder? Und letztendlich ist es gerade das fehlen einer nachvollziehbaren Motivation, die dem Film einen Großteil seiner "Härte" und Spannung gibt.

Donnerstag, 6. September 2012

In eigener Sache, mal wieder...



So, es gibt mal wieder etwas in eigener Sache zu vermelden. Mehr oder weniger zumindest. Ich habe ein bisschen am Blog geschraubt, mit den Spalten gespielt, Jump Breaks ausprobiert (grade die Specials haben die Startseite meiner Meinung nach immer sehr aufgeblasen), ein paar Widgets eingebaut und so weiter. Grund dafür: Frust darüber, dass ich die tollen Tempates, die ich entdeckt habe einfach nich vernünftig einbauen oder anpassen konnte.

In diesem Zuge habe ich auch die Kommentare für Gäste freigegeben - dafür aber die Moderation hinzugeschaltet, man möge sich also bitte nicht wundern. Und die Kommentare sind auch das Thema: mich würde eure Meinung brennend interessieren. So lassen? Zurück zur ursprünglichen Version? Oder ganz spezielle Änderungs-/ Verbesserungsvorschläge? Ich bin für alle sinnvollen Antworten dankbar :-).

Dienstag, 4. September 2012

Kyle XY

Inhalt:

Der 16-jährige Kyle wacht in einem Waldstück nahe Seattle auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Er benimmt sich wie ein Kleinkind, weiß einfachste Dinge nicht, ist aber gleichzeitig ein Mathe-Genie. Zudem hat Kyle keinen Bauchnabel. Eine Psychologin kümmert sich um ihn und stellt bald fest, dass es sich bei ihm um keinen normalen Patienten handelt. Obwohl sie mit ihrem Ehemann bereits zwei Kinder hat, nimmt sie ihn bei sich zu Hause auf.





Kritik:

Was Science-Fiction und Fantasy angeht, bin ich immer sehr skeptisch, denn eigentlich sind beide Genres mit einigen Ausnahmen nicht unbedingt meine Welt. Und eigentlich hab ich mir Kyle XY nur aus einem Grund angeschaut: ich fand einige Tage vorher Jean-Luc Bilodeau in einem anderen Film äußerst sympathisch, sah mir seine Filmographie an, ob es da vielleicht noch mehr sehenswertes gibt und stolperte somit über Kyle XY. Der Name sagte mir etwas, aber die Serie ist damals komplett an mir vorbei gegangen. Ich hatte keine Ahnung, worum es ging. Und als ich mich informierte, zweifelte ich dann doch. Viele Serien scheitern bei mir ab dem Zeitpunkt, an dem die riesigen und ungeheuerlichen Verschwörungstheorien zu sehr in den Vordergrund rücken (so geschehen bei Akte X, Flashback und Fringe, die ich bis zum genannten eitpunkt geliebt habe). Die Befürchtung hatte ich im Fall Kyle XY auch.


Saturday High Five #4


Besser spät als nie. Los geht's:

Bud Spencer & Terence Hill oder Mickey Maus und Donald Duck? Wer sind Deine Lieblings-Film- oder Serien-Duos? 

Media Tu... Monday # 62

Media Monday #62

Asche auf mein Haupt! Leider bin ich auf Grund einer etwas länger als geplant andauernden Reise nicht dazu gekommen, den Media Monday des Medienjournals am namensgebenden Montag fertig zu machen, was ich hiermit jedoch nachholen möchte.

Montag, 3. September 2012

Saturday High Five # 4


So, auch heute wieder eine neue Frage und fünf Antworten für Euch. Ich hoffe, Ihr hattet eine tolle Woche. Wie immer dürft Ihr die Frage ebenfalls mitnehmen auf Euer Blog und beantworten. Es wäre schön, wenn Ihr uns verlinkt. Und es wäre toll, wenn Ihr uns einen Kommentar hinterlasst, damit wir Eure Antworten auch erfahren. Los geht's:

Bud Spencer & Terence Hill oder Mickey Maus und Donald Duck? Wer sind Deine Lieblings-Film- oder Fernseh-Duos?

Sonntag, 2. September 2012

Wochenfazit # 8


So, wieder ist eine Woche vorbei, Zeit für das Fazit ;-).

Höhepunkt der Woche: Wir haben meine Eltern besucht, beziehungsweise wir sind immer noch dort.

Tiefpunkt der Woche: Die Fahrt hat annäherend 4 1/2 Stunden gedauert. Örks.

Ohrwurm der Woche: Offspring - Self Esteem

Gesehene Filme: Mal wieder keine, ich bin im Moment eher vor der Konsole. 

Samstag, 1. September 2012

Anonymus - Das Buch ohne Gnade

Klappentext:

"Ich schreibe so lange weiter, bis alle tot sind." (Anonymus - der Legende nach)

Ein Hotel irgendwo in der Wüste. Etwas Großes steht bevor: Abgehalfterte Barkeeper, teilweise talentierte Musiker und eine Handvoll Zombies machen sich auf den Weg zu dem Festival, das unter dem Motto "Back from the Dead" steht. Die Teilnehmer sollen längst verstorbene Stars imitieren. Keiner von ihnen ahnt, dass sie dem Tod näher sind, als ihnen lieb ist. Denn ein weiterer Gast steht auf der Liste: ein schlecht gelaunter Killer namens Bourbon Kid...

Eine Story wie in einem Road-Movie von Quentin Tarantino. Nur als Buch.






Kritik:

Das war er nun also, der dritte Band der Bourbon Kid-Reihe. Und wie immer haben wir es mit einem sehr reißerischen Klappentext zu tun, der dazu angetan ist, mehr zu versprechen als einen schließlich erwartet. Der Vergleich zu Tarantino mag zwar nicht grundverkehrt sein, aber als echte Referenz fungiert er meines Erachtens nach nicht. Aber fangen wir von vorne an.