Mittwoch, 31. Oktober 2012

Star Wars Episode 7 angekündigt | LucasFilms von Disney aufgekauft



Auch wenn es eigentlich nie die Aufgabe dieses Blogs sein sollte, News zu verbreiten gibt es doch manche Dinge, die einfach hier rein müssen. So zum Beispiel die Information, dass LucasFilms kein selbstständiges Studio mehr ist, sondern vom Disney-Konzern aufgekauft wurde. In diesem Zusammenhang wurde für 2015 auch gleich die erste "Gemeinschaftsproduktion" angekündigt: Star Wars Episode VII. Ein Kulturschock?

Irgendwie schon, war doch ein Großteil der Fangemeinde schon mit der "neuen" Trilogie nicht so richtig zufrieden. Und wohin geht die Reise nun? Das Star Wars Universum ist für die meisten untrennbar mit Figuren wie Han Solo, Luke Skywalker und Darth Vader verknüpft. Während letzterer noch recht problemlos austauschbar wäre, haben die anderen beiden ja nun ihre Gesichter. Und wer könnte sich heute schon noch vorstellen, Harrison Ford und Mark Hamill noch in ihren Rollen zu sehen? Ich für meinen Teil nicht. Es bleibt also abzuwarten, wie die Dinge sich entwickeln - und ob Disney das Franchise zumindest in Hinsicht auf die Filme entgültig zu Schande reitet.

Was denkt ihr? Kann so ein Unterfangen gut gehen, besonders in Hinsicht auf den Status, den Star Wars im Science Fiction-Genre hat?

So, jetzt muss ich diese gruseligen News passend zu Halloween erstmal verdauen.

Quellen:

Dienstag, 30. Oktober 2012

Children Of Men | Dystopia

Children Of Men (USA/ GB/ JP 2006)

Regie: Alfonso Cuarón

Darsteller: Clive Owen, Julianne Moore, Michael Caine, Paul Sharma u.a. 

Laufzeit: 104:39 Minuten (uncut)
Freigabe: FSK 16

Children of Men in der OFDb
Children of Men bei Schnittberichte.com


Inhaltszusammenfassung:

Wir schreiben das Jahr 2027. Seit 18 Jahren wurden keine Kinder mehr geboren, die Menschheit ist unfruchtbar. Der Alltag ist trist und grau, Einwanderer werden in England in Internierungslager geschafft und die Kriminalität regiert die Straßen. Theodor (Clive Owen) ist ein kleiner Regierungsangestellter, der jede Hoffnung auf eine bessere Zukunft aufgegeben hat - bis seine Ex-Frau Julianne (Julianne Moore) Kontakt zu ihm aufnimmt. Sie ist Mitglied einer Untergrundorganisation und bittet ihn, Reisepapiere für eine junge Frau zu beschaffen - eine schwangere Frau. Theodor beginnt die Resignation abzustreifen und sieht die Frau als das, was sie möglicherweise ist: die letzte Chance für die Menschheit. Er beschließt zu helfen und gerät dabei zwischen alle Fronten.

Kritik:

Ich muss gestehen, dass ich den Film schon eine ganze Weile auf dem Schirm hatte (er wurde mir von meiner Freunin ans Herz gelegt), ohne mich jedoch dazu durchringen zu können, ihn mir auch anzusehen. Zusätzlich ausschlaggebend war nun ausgerechnet der gestrige Media Monday, bei dem "Children Of Men" an einigen Stellen als der definitive Science Fiction-Film gefeiert wurde. Und das ist natürlich eine Herausforderung für mich gewesen, weswegen der Titel unbedingt gesichtet werden musste. So viel vorab: ich habe es nicht bereut.

Montag, 29. Oktober 2012

Hobo with a shotgun | Rutger haut wieder

Hobo with a shotgun (CAN 2011)

Regie: Jason Eisener

Darsteller: Rutger Hauer, Brian Downey, Molly Dunsworth, Nick Bateman, Gregory Smith u.a.

Laufzeit: 82:31 Minuten (uncut)
Freigabe: SPIO/ JK: strafrechtlich unbedenklich

"Hobo" in der OFDb 
"Hobo" bei schnittberichte.com

Inhaltszusammenfassung: 

Ein Landstreicher (Hauer) kommt als Zugtramper in der Stadt Hope Town an. Das der Name allerdings nicht mehr als eben dieses - ein Name - ist, zeigt sich schnell. So wird der Landstreicher, kaum dass er angekommen ist mit einer grausamen Ermordung durch den Gangster Drake (Brian Downey) und seine Söhne konfrontiert. Er, der eigentlich nur seine Ruhe und seinen Traum (sich einen Rasenmäher zu kaufen und damit ein eigenes Geschäft aufzubauen) leben möchte, gerät immer tiefer in die Machenschaften der Familie. Als er schließlich eine junge Prostituierte (Molly Dunsworth) rettet, findet er sich selbst auf der Abschussliste wieder - und greift schließlich zur Waffe, um die Straßen zu säubern.

Kritik:

Kenner des Grindhouse-Projektes der Herren Rodriguez und Tarantino wissen vermutlich auch um die Faketrailer, die zur Produktion der Filme "Planet Terror" und "Death Proof" angefertigt wurden. Einige davon wurden in der Fangemeinde so gut aufgenommen, dass sie von den verantwortlichen schließlich auch umgesetzt wurden - siehe das Beispiel "Machete". Auch "Hobo with a shotgun" war einer dieser Trailer, anders als der große Bruder mit Danny Trejo konnte man hier jedoch nur auf ein beschränktes Budget von 3 Millionen Dollar und dementsprechend auf ein weitaus kleineres Staraufgebot zurück greifen. Kann der Titel dennoch mithalten?

Media Monday # 70



Auch schreibfaule Wesen wie ich sollten gewisse Pflichttermine nicht verpassen - und zu diesen gehört der Media Monday des Medienjournals. Besonders, wenn man wieder als Fragensponsor dabei ist.

1. Brad Pitt gefiel mir am besten in... gute Frage. Pitt hat in vielen sehr guten Filmen mitgewirkt. Wenn ich mich entscheiden muss, dass ist es Sieben.

2. Alfred Hitchcock hat mit Die Vögel seine beste Regiearbeit abgelegt, weil es ihm gelingt, aus etwas alltäglichem eine Schreckensvision werden zu lassen, bei der der eine oder andere sicherlich heute noch einen Schauer über den Rücken laufen hat, wenn er einen großen Vogelschwarm sieht.

3. Kate Beckinsale gefiel mir am besten in Whiteout .

4. Es gibt ja an allerlei Orten zu allerlei Zeiten immer mal wieder Zombie-Walks, die sich auch großer Beliebtheit erfreuen. Aber warum eigentlich immer nur Zombies? Welche Themen-Walks würdet ihr euch mal wünschen?

Auch wenn ich Zombiefan bin, halte ich von solchen Sachen gar nichts. Egal ob nun Zeddies, Vampire oder was auch immer. Hat was von Karneval - und ich mag keinen Karneval.
 
5. Welches Buch hat euch am meisten enttäuscht, nachdem ihr es auf Empfehlung gelesen habt?

Bighead. Die Empfehlungen sprachen für ein außergewöhnliches Buch, dass es dann wirklich ein reiner Gewaltporno (im wahrsten Sinne des Wortes) war, hat mich dazu verleitet, das Ding mittendrin abzubrechen.
 
6. Ausprägungen der Science-Fiction gibt es viele, aber welche Zukunftsvisionen sind euch die Liebsten? Hochtechnisiert oder doch lieber rückständig und dreckig, mit Aliens oder lieber ohne, Endzeitstimmung oder epische Utopien/Dystopien?

Hauptsache Sci Fi. Da bin ich wirklich für alles offen, sowohl was Bücher als auch Filme angeht. Mein absoluter Favorit wird aber wohl auf ewig die BattleTech-Reihe (in Buchform) bleiben, bei den Filmen gibt es einfach zu viel, was ich großartig fand. Und da sind Aliens in dystopischer-Endzeitstimmung, die sich mit Robotern boxen während die in den Hyperraum eintauchen wohl die passendste Umschreibung. 

7. Mein zuletzt gesehener Film ist Hobo with a shotgun und der war überraschend , weil ich nicht gedacht hätte, dass mir ein Splatter-Actioner mit grade ma 3 Millionen Dollar Budget noch so viel Spaß machen würde .

Sonntag, 28. Oktober 2012

Wochenfazit # 15




Ja, ich lebe noch... aber irgendwie hat mir in dieser Woche sämtliche Motivation gefehlt, irgendetwas zu schreiben. Generell ist die Woche auch sehr an mir vorbei geplätschert, also kann ich auch gar nicht so wirklich resümieren... Man möge es mir verzeihen. Morgen geht es auf jeden Fall weiter mit dem Media Monday - und ich hoffe mal, dass sich auch noch die eine oder andere Gelegenheit für einen Post "on topic" ergeben wird ;-).

Ich wünsch euch einen guten Start in die Woche und versenke mich jetzt wieder in die 3. Staffel "Geschichten aus der Gruft" ;-).

Montag, 22. Oktober 2012

Media Monday # 69


Ach was ist das schön. Montag: Wecker klingelt: check. Wecker an die Wand gehauen: check. Kind im Kindergarten: check. Media Monday des Medienjournals? Fehlt noch. Kommt jetzt. Dieses Mal bin ich sogar als Fragensponsor dabei. Kreuzigt mich nicht für Gilliam ;-).

1. Heinz Erhardt gefiel mir am besten in wirklich jedem seiner Filme. Es ist für mich bald unmöglich, einen absoluten Höhepunkt in seiner umfangreichen Filmografie auszumachen. Ich muss? Okay. "Immer diese Radfahrer" .

Sonntag, 21. Oktober 2012

Trick 'r treat: Das Halloween Nasch-Stöckchen



Der Intergalactic Ape-Man wirft mit Halloween-Stöckchen um sich. Leon verteilt sie weiter - und ich bin derjenige, der eines davon aufgefangen hat. Für den geneigten Filmfreund gehört zu einem gelungenen (Heim-)kino-Abend nun mal Naschkram, egal ob in süßer oder salziger Form - und gerade im Oktober, zur Halloween-Zeit, ist dieses Thema natürlich noch einmal unter einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Ich will mich also anschließen und im Anschluß den gefangenen Stock wieder möglichst weit weg werfen - die Einladung galt an alle Leser und ich gebe sie hiermit gerne weiter. Gesammelt werden die Links zu den Antworten natürlich beim Urheber der Fragen.

Samstag, 20. Oktober 2012

Saturday High Five # 8



Es ist Samstag, Zeit für einen schönen High Five-Einwurf. Langsam wird´s echt problematisch mit den Themen, darum möchte ich an dieser Stelle nicht nur erneut die Einladung loswerden, dass jeder gerne mitmachen kann, der möchte, sondern mich würde zudem auch interessieren, welche Frage ihr gerne an dieser Stelle sehen würdet. Also, in diesem Sinne: macht mit und lasst und eure Antworten zukommen, kommentiert munter drauf los (auch Gäste dürfen natürlich gerne).

Nun aber zur aktuellen Frage: Welche 5 Animations-/ Zeichentrickfilme sollte man eurer Meinung nach unbedingt einmal gesehen haben?

1.) Jin Roh - Ich bin niemand, der unbedingt auf japanische Animés steht, aber dieser Film ist einfach unglaublich gelungen, sowohl vom Stil als auch von der erwachsenen Handlung her.

2.) Ice Age - Ja ich gestehe: ich habe am Boden gelegen vor lachen. Der Humor ist auf der einen Seite zwar schon kindgerecht, auf der anderen gibt es aber auch für den Erwachsenen genügend eher subtilen Humor.

3.) Die Simpsons - Okay, das ganze ist nun vielleicht nicht die ganz Hohe Schule, aber einen gewissen Kultcharakter kann man Homer & Co. wirklich nicht absprechen. Ach ja, und ich bin Fan. Das genügt wahrscheinlich zur Legitimierung.

4.) Resident Evil: Degeneration - Der Titel ist einfach unglaublich gut animiert, auch wenn Fans der klassischen Spiele vermutlich bemängeln werden, dass er sich zu sehr auf die aktuelleren Teile der Spielreihe stützt. Ich für meinen Teil war von der actionreichen Handlung, den sehr guten Animationen und der eindeutigen Ausrichtung auf ein erwachsenes Publikum aber begeistert.

5.) The Nightmare Before Christmas - Okay, ich gebe es zu. Ich habe mir mit der Frage selber ein Bein gestellt, denn der 5. Kandidat ist kein klassischer Animations-/ Zeichentrickfilm, sondern arbeitet mit Stop Motion-Technik. Macht aber nix. Ist Tim Burton. Mehr muss man dazu ohnehin nicht sagen. ;-)

So, nun wünsche ich viel Spaß beim Lesen - vielleicht hat sich der eine oder andere ja auch Gedanken über die Frage gemacht und möchte sie mitteilen. Wir würden uns freuen.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Tokyo Gore Police | Japan-Splatter-Trash @ it´s fines

Inhaltszusammenfassung:

Japan. Mörderische Mutanten sind auf den Straßen unterwegs - und nur die Mitglieder der Spezialeinheit wagen es, sich ihnen entgegen zu stellen. Teil dieser Einheit ist auch Ruka, die mit dem Beitritt in die Fußstapfen ihres Vaters getreten ist. Sie findet heraus, wie es zu diesen Mutationen gekommen ist - und bringt damit ihr eigenes Leben in Gefahr.



Kritik:



Japanische Filme sind krank! Diesen oder andere, im Grundtenor jedoch ähnliche, Sprüche hat wohl sicherlich jeder Splatter-Freund schon einmal vernommen oder unter Umständen auch selber ausgesprochen. Toyko Gore Police rollt an, um dieses Vorurteil einmal auf´s neue zu bestätigen.

Montag, 15. Oktober 2012

Bloody Sunday - Blutsonntag | Authentische Geschichte

Inhaltszusammenfassung:


Am 30. Januar 1972 kommt es bei einer eigentlich friedlichen Demonstration im nordirschen Derry zu Ausschreitungen einiger weniger Demonstranten. Die Armee, unterstützt von Fallschirmjägereinheiten greift durch und es kommt zu einem Massaker in den Straßen der Stadt. Der Tag wird in die Geschichte eingehen als berüchtigte "Blutsonntag".



Kritik:

Ich muss sagen, dass ich diese speziellen Filme liebe, die einen gewissen dauerhaften Eindruck hinterlassen und sich während des anschauens wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen - Martyrs, Inside oder Irreversibel lassen grüßen. Es geht aber auch ganz anders. "Bloody Sunday" lässt den Zuschauer auch mit genau diesem Gefühl zurück, nur kann man dem in diesem Fall nur wenig positives abgewinnen. Das vorherrschende Gefühl nach dem Ansehen: Wut.

Media Monday # 68


Huiuiui, dieses Mal stellt sich der Media Monday als recht schwer zu beantworten dar. Die ersten drei Fragen werde ich von daher nach bestem Wissen, Gewissen und vor allem erst ab dem Zeitpunkt beantworten, seit dem ich dabei bin. Doppelnennungen möge man mir also nachsehen.

1. Bei der Schauspieler-Frage hat mir bis dato Liam Neeson gefehlt, weil dieser Mann einfach eine unglaubliche Filmografie vorweisen kann und zudem auch - zumindest in meinen Augen - einer der besten aktuellen Darsteller ist .

2. Bei der RegisseurInnen-Frage hat mir bis dato Terry Gilliam gefehlt, weil sein Schaffen weit über die Monty Pythons, 12 Monkeys oder Fear And Loathing In Las Vegas hinaus geht und teilweise einfach nicht genug gewürdigt wird .

3. Bei der Schauspielerinnen-Frage hat mir bis dato Kate Beckinsale gefehlt, weil ihr Name mir bei dieser Frage direkt durch den Kopf geschossen ist .

4. Es gibt ja zahllose Film-Communities und Foren. Nutzt ihr diese und wenn ja, welche und warum?

Ich bin in erster Linie Besucher, vorwiegend auf Schnittberichte.com (wo meine Reviews aber ebenfalls veröffentlicht werden) und der OFDb - letztere aber nur noch passiv, da es mir gegen den Strich ging, dass ich bei der Veröffentlichung dort die Rechte an meinen Texten verliere. Davon ab nehme ich aber nicht unbedingt aktiv an den Foren beider Datenbanken teil.
 
5. Mein nächster Kinobesuch steht definitiv an für einen Film, den ich mir anschauen werde, wenn unsere Jungs groß genug sind, um sie vertrauensvoll in Babysitterhände zu geben .

6. Wenn du jemandem, den du nicht kennst (und somit auch nicht seinen Geschmack), drei Filme empfehlen sollst, für welche würdest du dich entscheiden?

Ich würde ihm den Link meines Blogs geben, darauf verweisen dass die dort verlinkten anderen Blogger doch auch ´ne Menge vorgestellt haben und ihn drum bitten, sich selbst was auszusuchen. Nur wenn er mir ganz unsympathisch wäre, würde ich ihm wahrscheinlich irgendwas wie die Vomit Gore-Trilogie, Violent Shit oder A Serbian Film empfehlen.
 
7. Mein zuletzt gesehener Film ist nach wie vor Skinheads 88 (wenn man Red Sand nicht zählt) und der war mittelmäßig , weil Kopie von AHX, und so weiter - siehe letzte Woche ;-) .

Sonntag, 14. Oktober 2012

Wochenfazit # 14


Sonntag, nix zu posten... Zeit für Fülltexte in Form des Wochenfazits ;-)


Höhepunkt der Woche: Mein gewonnenes Buch (Ghetto-Oma) ist eingetroffen. Jetzt müssen wir nur noch Nicholls und Abercrombie durchexerzieren, dann geht´s rund ;-)

Tiefpunkt der Woche: Tja... ähm... nun... bis nächste Woche!

Ohrwurm der Woche: Auch wenn das neue Stomper 98-Album raus (und sehr, sehr geil) ist, sind´s doch die Saarländer, die diese Woche hier stehen: KrawallBrüder - Morgen die Welt

Gesehene Filme: Die Resident Evil 6-Zwischensequenzen ;-)


Samstag, 13. Oktober 2012

Saturday High Five # 7



Der Autor an sich ist ja ein faules Stück - und wahnsinnig vergesslich obendrein. Darum mache ich diese wunderbare Rubrik einfach mal vorab fertig und lasse sie fieserweise automatisch veröffentlichen ;-). Wie immer gelten die bekannten Regeln. Es ist eine Woche Zeit, die Fragen zu beantworten und jeder der Zeit und Lust hat mitzumachen, ist herzlich eingeladen. Wir würden uns dann aber über einen kurzen Kommentar mit dem entsprechenden Link freuen. Und nun zur Frage der Woche.

Schlecht, schlechter, abgrundtief schlecht: welche 5 Filme hätten eurer Meinung nach nie produziert werden sollen - und warum?

1.) Halloween (Remake) - Rob Zombie verfolgt zwar streckenweise nicht uninteressante Ansätze, letztendlich ist sein Film aber einzig und alleine eine Entmystifizierung der Figur Michael Myers - und damit absolut unnötig.

2.) Star Wars Episode 1 - Ganz ehrlich, was sollte das? Star Wars war gut wie es war, da brauchte es keinen lauwarmen Kinderfilm als Auftakt einer neuen Trilogie.

3.) Avatar - Was wurde dieser Film doch gehyped. Und wofür? Außer ein paar (zugegebenermaßen nicht schlecht animierten) blauen Viechern hatte er nichts zu bieten, was man nicht irgendwo schon einmal besser gesehen hätte.

4.) Alien vs. Predator - Ich liebe die (alten) Alien-Filme. Und ich finde die (alten) Predator-Filme auch sehenswert. Das Crossover ist nun aber an keiner Stelle einem der beiden Originale nahe gekommen. Comic-Vorlage hin oder her, man vergleicht solche Filme doch zwangsläufig mit den schon erschienenen Streifen. Oder bin ich doch nur zu engstirnig?

5.) A Serbian Film - Was zum Teufel soll das denn? Klingt die Story noch interessant, ist dieser Film so auf selbstzweckhafte Gewalt wie die Vergewaltigung eines Neugeborenen reduziert, dass alles, was drum herum passiert einfach darunter verschwindet. Was bleibt ist das Gefühl, dass hier jemand durch Grenzüberschreitung einfach nur bekannt werden wollte.

Freitag, 12. Oktober 2012

Stan Nicholls - Die Orks - Blutrache

Klappentext:

In ihrer neuen Heimat Ceragan führen die Orks ein friedliches, beschauliches Leben. Zu beschaulich, wie manche meinen! So kommt Oberbefehlshaber Stryke der Auftrag des Zauberers Arngrim gerade recht, die im fernen Acurial von Menschen versklavten Artgenossen zu befreien. Zumal an der Spitze der Unterdrücker eine alte Bekannte steht: die Hexe Jennesta. Doch die Befreiungsaktion erweist sich für die Ork-Krieger als ultimative Herausforderung...





Kritik:

Nachdem der erste Band mich ja doch ziemlich begeistert hat, war die Spannung - und nicht zuletzt natürlich auch die Vorfreude - auf "Blutrache" natürlich schon relativ hoch. Wie jeder, der sich schon einmal tiefergehend mit Fortsetzungen beschäftigt hat weiß, ist in solchen Fällen natürlich auch die Gefahr recht groß, bitter enttäuscht zu werden. Und wie ich leider sagen muss, ist diese Gefahr in diesem Fall zumindest teilweise zur traurigen Realität geworden.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Red Sand - A Mass Effect Fanfilm | Inkl. Video

Inhaltszusammenfassung:


35 Jahre vor den Ereignissen in Mass Effect. Eine Truppe von Wissenschaftlern hat auf dem Mars protheanische Ruinen entdeckt und gerät in Kontakt mit dem Element Zero. Unglücklicherweise hat sich eine Banditengruppe, welche sich "Red Sand" nennt, ebenfalls auf dem Mars angesiedelt und der Kampf um die Ruinen und das wertvolle Mineral beginnt.


Quelle: http://redsand.uat.edu


Kritik:


Um eines von vornherein klar zu stellen: Es handelt sich bei "Red Sand" erstens um eine inoffzielle Vorgeschichte zu Biowares Science Fiction-Epos "Mass Effect" - welches jedoch interessanterweise unter anderem von Mark Meer, der in den Spielen Commander Sheppard seine Stimme lieh, unterstützt wird. Zweitens steht hinter diesem Kurzfilm kein Filmstudio oder ähnliches, vielmehr ist es ein Projekt der Digital Video-Studenten an der University Of Advanced Technology. Logischerweise ist der Film aus diesem Grund nur im englischen Original verfügbar. Doch was waren die Studenten nun tatsächlich zu leisten im Stande?

Montag, 8. Oktober 2012

Media Monday # 67



Es ist Montag und zum Montag gehört mittlerweile neben dem Fluchen auf die neue Woche und den ersten Tag nach dem Wochenende auch der Media Monday des Medienjournals

1. Christoph Waltz gefiel mir am besten in Inglourious Basterds .

2. Mathieu Kassovitz hat mit Die purpurnen Flüsse seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Streifen atmosphärisch dicht und spannend ohne Ende ist .

3. Nicole Kidman gefiel mir am besten in Die Dolmetscherin .

4. Medien sind ja bekanntermaßen ein weites Feld. Welche Arten von Medien konsumiert ihr (neben dem attestierten Filmekonsum)? Musik, Bücher, mittlerweile auch eBooks, Videospiele. Fernsehen komischerweise kaum und selten. 

5. Ausufernde Gewalt in Filmen kann in bestimmten Genres durchaus ein angemessenes und gutes Stilmittel sein. Stumpfes gesplatter ist zumindest bei mir aber mittlerweile "Partyfilmen" vorbehalten .

6. Wie seid ihr auf das Buch, das ihr derzeit lest, aufmerksam geworden? Lest ihr gerade kein Buch, so gilt die Frage für das zuletzt gelesene Buch. Habt ihr noch nie ein Buch gelesen lautet die Frage: Warum nicht? Ich lese derzeit "Die Orks - Blutrache". Da ich den ersten Teil, "Die Orks" gelesen habe und er mir sehr gut gefallen hat, war es nur logisch, dass die Fortsetzung auch ins Haus musste.
 
7. Mein zuletzt gesehener Film ist Skinheads 88 und der war mittelmäßig , weil er streckenweise doch arg wie eine Kopie von American History X in Mockumentary-Gewand wirkte .

Sonntag, 7. Oktober 2012

Wochenfazit # 13

So, um den Tag abzuschließen - und da bekanntlich aller guten Dinge drei sind, kommt jetzt auch noch das Wochenfazit zum Sonntag. Was waren wir heute für fleißige Lieschen ;-)

Höhepunkt der Woche: Resident Evil 6 ist da und zumindest die erste Kampagne weiß bislang wirklich zu gefallen.

Tiefpunkt der Woche: Na ja, wir machen uns ein bisschen Sorgen um unseren Hund, sie wirkt in letzter Zeit recht schlapp. Mal ein Auge drauf halten.

Ohrwurm der Woche: Hier muss ich mogeln... irgendwie hat sich die Woche nichts festgesetzt. Mal abgesehen von Doc McStuffins (die Kids lieben die Serie...). Und da ich das deutsche Theme nicht finde (und damit auch genug Selbstironie für heute!)... Doc McStuffins Maintheme.

Gesehene Filme: Skinheads 88 (irgendwie nach diesem Ohrwurm der Woche äußerst unpassend, oder?)


Gone

Inhalt:

Teenager Jill hat noch immer mit einem traumatischen Erlebnis zu kämpfen. Vor einem guten Jahr wurde sie von einem Serienmörder entführt und konnte nur knapp entkommen. Als ihre jüngere Schwester Molly eines Nachts spurlos verschwindet, ist Jill überzeugt, dass derselbe Verbrecher dahinter steckt. Das einzige Problem: Die Polizei schenkt ihr keinen Glauben und hält Molly im Gegenteil für geistig verwirrt. Um ihre Schwester zu retten, bleibt Molly nichts anderes übrig, als auf eigene Faust zu fahnden.





Kritik:

Gone lockte mich mit folgender Aussage auf dem DVD-Cover: "Dieser Thriller fesselt auch ohne Gewaltexzesse." Dazu Amanda Seyfried, die ich ohnehin gerne sehe, ist sie für mich doch nicht die typische, blondierte Hollywood-Schönheit, und Wes Bentley, der seine Qualitäten für mich bereits mit "American Beauty" und "Die Tribute von Panem" unter Beweis gestellt hat und den man leider viel zu selten zu sehen bekommt. Ich liebe Thriller, jedenfalls mehr als Horror. Spannend muss es sein, da sind Schauwerte für mich nebensächlich.

Die Nummer "Hundert"

Hier isser nun also, der hundertste Beitrag in meinem kleinen Blog. Ich muss gestehen, dass ich Anfangs nicht einmal gedacht habe, dass ich so weit komme, vielmehr ging ich davon aus, dass ich irgendwann das Interesse verlieren und wieder bei Schnittberichte oder in der OFDb schreiben würde. Nun, wie wir sehen gibt´s den Blog immer noch und er ist immer noch aktiv. Streckenweise zumindest ;-). Ich muss sagen, dass mir das bloggen an sich deutlich mehr Spaß macht, was in erster Linie an den Lesern liegt - oder besser gesagt am direkten Austausch mit den Lesern. Dazu kommen einige interessante und echt lesenswerte Blogs, die ich erst entdeckt habe, seitdem ich hier angemeldet bin.

Samstag, 6. Oktober 2012

Saturday High Five # 6


Nach mehrwöchiger Abstinenz wollen wir doch einmal zu alten Werten zurück kommen - in diesem Fall zur Saturday High Five, welche wir sträflich vernachlässigt haben. Hier also die neue Frage - und wie immer seit ihr natürlich herzlich eingeladen, mitzumachen. Wir würden uns dann natürlich freuen, wenn ihr eure Antworten als Kommentar hinterlasst und uns in eurem Beitrag verlinkt. Bis Samstag dann die neuen Fragen kommen, ist ja doch ganz gut Zeit ;-).

Nun aber los: Welche 5 Bücher sollten eurer Meinung nach unbedingt verfilmt werden?

1.) Richard Bachmann - Todesmarsch. Ich liebe dieses Buch und habe es schon unglaublich oft gelesen. Der Stoff ist einfach unglaublich gut und äußerst spannend. Interessanterweise existieren schon Filmrechte, sie liegen bei Frank Darabont, der schon aus den King-Vorlagen "Die Verurteilten" und "The Green Mile" äußerst ansehnliche Filme gemacht hat. Seit dem letzten offiziellen Statement hierzu sind mittlerweile aber auch schon drei Jahre ins Land gegangen.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Skinheads 88

Inhaltszusammenfassung:


Eine Skinhead-Gang, "Russland 88" genannt, filmt zu Propaganda-Zwecken Videos, um sie anschließend ins Internet zu stellen und so einer breiten Masse zugänglich zu machen. Dabei umfassen einige Aufnahmen auch unbemerkt das alltägliche Leben der Gang: Der Konsum von Zigaretten, Alkohol und das Anpöbeln von Ausländern wird gefilmt. Diese nehmen den anständigen Russen laut Meinung der Gang die Arbeit weg und verunreinigen den Gen-Pool. Bald schon wird die Videokamera zu einem dauerhaften Begleiter auf ihrem Weg. Dabei kommt zum Vorschein, dass die Schwester des Gangleaders Blade einen kaukasischen Jungen datet. Diese Entdeckung führt zu einem Familiendrama, welches in eine Tragödie endet, da die Familiensituation ohnehin schon äußerst angespannt ist, denn sowohl Blades Schwester, als auch sein Vater nehmen ihn nicht ernst... (filmstarts.de)





Kritik:

Da haben wir ihn nun also, einen Film der vor seiner (offiziellen) Veröffentlichung teilweise äußerst erhitzt diskutiert wurde. Viele waren auf Grund der Berichterstattung der Ansicht, dass es sich um einen Titel handelt, den man auf Grund seiner NS- und Gewaltverherrlichung boykottieren sollte. Andere waren der Meinung, dass man dem Streifen trotzdem eine Chance geben sollte. Dann gab´s da noch die dritte Fraktion,d ie sich wegen seiner NS- und Gewaltverherrlichung einen runter... ach, vergessen wir die arischen Glanzlichter lieber. Was taugt "Skinheads 88" nun wirklich? Und was hat es mit der Zensur für die FSK18 auf sich?

Montag, 1. Oktober 2012

Edward Lee - Bighead | "Most disturbing book ever?"

Klappentext:


Ein brutaler, obszöner Thriller! 

Nachdem sein Großvater gestorben ist, sitzt Bighead ganz alleine in der Hütte irgendwo im tiefen Wald von Virginia. Als das letzte Fleisch verzehrt ist, treibt ihn der Hunger hinaus in die »Welt da draußen«, von der er bisher nur von seinem Opa gehört hat ... 

Wer oder was ist der Bighead? Wieso hat er einen Kopf so groß wie eine Wassermelone? Ist er ein mutierter Psychopath? Was er auch immer ist, Bighead ist unterwegs und hinterlässt eine Spur aus Blut und Grauen. 

THE BIGHEAD gilt als das »most disturbing book«, das jemals veröffentlicht wurde. Mancher Schriftsteller wäre über solch eine Einordnung todunglücklich, doch nicht Edward Lee - er ist stolz darauf. 

Quelle: festa-verlag.de




Kritik:

Wer nur den Klappentext liest, mag sich vielleicht denken, dass er ein wenig dick aufgetragen ist - so viel möchte ich vorweg nehmen: er ist es nur bedingt, denn in der Tat ist "Bighead" ein sehr krankes Buch, in vielerlei Hinsicht. Und auch wenn ich nun einen Teil meiner Glaubwürdigkeit einbüßen werde, muss ich auch gleich vorweg sagen, dass Edward Lees Werk das erste in diesem Blog ist, welches ich rezensiere, ohne es beendet zu haben. Der Grund hierfür ist aber nicht, dass ich zu zart besaitet gewesen wäre.

Media Monday # 66


Neue Woche, altes Ritual (na ja, nicht ganz so alt, aber sei´s drum). Der Media Monday des Medienjournals ist angesagt.

1. Dan Akroyd gefiel mir am besten in "Schlappe Bullen beißen nicht" - wenn auch nur aus dem Grund, dass ich die Standardantworten "Blues Brothers" und "Ghostbusters" umgehen möchte .

2. Lucio Fulci hat mit "Über dem Jenseits" aka. "Geisterstadt der Zombies" seine beste Regiearbeit abgelegt, weil es der einzige von mir gesehene Fulci-Film ist, bei dem nicht spätestens nach einer halben Stunde die Handlung und die Spannung und das Storytelling hinter einem Hügel von Eingeweiden und faßweise Blut verloren gehen. In meinen Augen der einzige Fulci, bei dem er nicht vergessen hat, dass ein Film auch eine Geschichte haben sollte .

3. Angelina Jolie gefiel mir am besten in "Mr. & Mrs. Smith". Ich mag die gute Frau Jolie eigentlich nicht, darum ist mein Repertoire an Filmen mit ihr recht beschränkt .

4. Wenn ihr die Wahl hättet, entweder zwanzig gänzlich unbekannte Filme geschenkt zu bekommen über die ihr rein gar nichts wisst oder alternitv, euch fünf Filme nach Belieben aussuchen zu können, wofür würdet ihr euch entscheiden und warum?
Ich denke, dass ich mich bewusst für die 5 Filme entscheiden würde. Klar sind Überraschungen was feines, aber wer sagt denn, dass ich nicht 20 Gurken mehr im Regal stehen habe, die ich anschließend  wegwerfe, weil sie ohnehin nur verstauben?
 
5. Die BBC im Vergleich zu unseren hiesigen öffentlich-rechtlichen Fernsehangeboten ist very british. 
 .
6. Das deutsche Kino hat mir seit "Das Experiment" und "Der Untergang" nichts geboten, was hängen geblieben wäre .

7. Mein zuletzt gesehener Film ist "Snow White And The Huntsman" und der war überraschend gut , weil er den bekannten Märchenstoff (trotz der alten Nachteule Kirsten Stewart) mit einigen netten Ideen anreicherte, spannend erzählt war und dabei doch noch irgendwie mit dem Märchen zu tun hatte. Und, ich muss es leider wiederholen: das trotz der Nachteule Kirsten Stewart. .