Donnerstag, 22. November 2012

Das Ende einer Blogger-Karriere...

Einen schönen guten Abend. Ja, ihr lest richtig. Das hier wird mein letzter Beitrag werden. Tschüss, goodbye, es hat Spaß gemacht...


Nein, jetzt mal ernsthaft. Das ist tatsächlich mein letzter Post. Aber nicht im Allgemeinen, sondern bei blogger.com. Ich habe ja schon vor einiger Zeit in einem meiner Wochenfazits gesagt, dass ich die Domain http://www.review-corner.de registriert habe. Und nun ist es endlich soweit: Ich bin quasi umgezogen. Der Content ist soweit übertragen, auch wenn ich leider noch nicht alles auf ein Format bringen konnte. Auch funktionieren einige Funktionen wie zum Beispiel die Archive noch nicht, auch Disqus (ich möchte gerne umsteigen) stellt sich an wie ein störrischer Esel. Die eine oder andere Änderung am Design möchte ich auch noch machen und natürlich muss noch ein bisschen was in den Formatierungen - die sind leider nicht in jedem Fall vollständig und korrekt übernommen worden.

Warum nun trotzdem schon der Start? Ganz einfach: wie der regelmäßige Besucher mit Sicherheit festgestellt hat, ist hier in den letzten Wochen sehr wenig passiert, einfach aus dem Grund, dass ich nicht doppelt und dreifach importieren, ggf. auf Grund meiner fehlenden Erfahrung doppelt vorhandene Posts (meine Fresse, was hab ich mich darüber geärgert!) händisch löschen muss und so weiter und so fort. Ich denke, dass ich den neuen Blog jetzt soweit fertig habe, dass er zumindest funktionsfähig und halbwegs vorzeigbar ist. Alles andere sind nun mehr oder minder Kleinigkeiten, die ich auch im laufenden Betrieb nach und nach ändern kann und werde. Ich hatte jedoch keine Lust mehr, auf das Schreiben zu verzichten - aber auch wie erwähnt keine Lust zu schreiben, bis der Umstieg nicht vollzogen ist. Für mich persönlich ist das jetzt zwar nur eine notdürftige Lösung, aber sie funktioniert erst einmal. Alles andere ergibt sich dann in der nächsten Zeit.

Mitgekommen ist beim Umzug natürlich meine Blogroll, vollständig wie sie war. Ich würde mich freuen, wenn diejenigen unter euch, die mich ebenfalls verlinkt haben, die eigene Blogroll mit der neuen Domain aktualisieren würden.

So,  nun habe ich eigentlich schon viel zu viel geschwafelt. Schaut einfach selber einmal vorbei, ihr findet mich von jetzt an und in Zukunft öfter unter



Montag, 19. November 2012

Media Monday # 73


Am Montag soll man... irgendwelche Dinge tun. Vornehmlich natürlich erstmal wieder mit dem Wecker aufstehen. Was den Montag halt so unfreundlich erscheinen lässt. Wesentlich freundlicher ist da schon der Media Monday des Medienjournals. Also ab dafür!

1. Leonardo di Caprio gefiel mir am besten in Inception .

2. John Woo hat mit A Better Tomorrow seine beste Regiearbeit abgelegt, weil dieser Film für mich einfach alles hat, was einen guten Heroic Bloodshed-Asia-Actioner ausmacht. Heroisches. Blutiges. Und Chow Yun-Fat.

3. Maria Bello gefiel mir am besten in A History Of Violence.

4. Sucker Punch ist eines dieser Werke, wo man alles hätte besser machen können, denn unter'm Strich war der Film für mich nur eine wirre Aneinanderreihung von Videoclips, mit allenfalls brauchbaren (aber nervigen) CGIs, einer wirren Handlung und Schauspielern, die man in anderen Filmen schon deutlich besser gesehen hat. Aber zumindest hatten sie dabei wenig an. Hurra.

5. Filme, die sich selbst zu ernst nehmen, nehmen sich zu ernst. Und was sich selbst als die Krone der Schöpfung sieht, geht zumeist an seiner Arroganz unter .

6. Bezogen auf Hobbies/Interessen: Wofür – neben Filmen etc. – könnt ihr euch begeistern?

Für vieles. Bücher, Musik, asiatische Kampfsportarten... eine komplette Aufzählung würde aber sicherlich den Rahmen hier sprengen, darum belassen wir es dabei.
 
7. Mein zuletzt gelesenes Buch ist Des Kommandanten Fall und das war interessant, wenn auch schwierig zu lesen , weil es sich lediglich um ein Manuskript handelt, welches noch nicht korrekturgelesen, geschweige denn veröffentlicht wurde.

Montag, 12. November 2012

Media Monday # 72


Es ist mal wieder Montag - beste Gelegenheit also, den Media Monday des Medienjournals auszufüllen. Wenn nicht heute, wann dann? Auf den ersten Blick wird die Ausbeute wohl aber eher ärmlich ausfallen, denn spontan konnte ich die Fragen 1-3 nicht beantworten. Wikipedia hat´s dann möglich gemacht. Trotzdem, los geht´s.

1. Ciarán Hinds gefiel mir am besten in Die Frau in Schwarz. Was nun aber nicht repräsentativ sein muss, da es die einzige Rolle ist, in der ich ihn bewusst gesehen habe.

2. John Ford hat mit Schlacht um Midway seine beste Regiearbeit abgelegt, weil seine anderen Werke mir ähnlich bekannt sind, wie es bei Frage 1 schon der Fall war.

3. Keri Russell gefiel mir am besten in nichts, denn auch wenn ich einiges mit ihr gesehen haben soll, ist sie mir aber in keinem der Filme aufgefallen. Ich glaube, mich an ihr Gesicht in Scrubs - Die Anfänger zu erinnern, das war´s aber auch.

4. Ein Film, den jeder meiner Meinung nach einmal gesehen haben sollte ist für mich Children Of Men, weil es nur wenige Filme gibt, die mich auf Grund ihrer dichten Atmosphäre, ihrer guten Darsteller und nicht zuletzt einer Zukunftsvision, die erschreckend und faszinierend zugleich ist so begeistern konnten.

5. Ein Buch, das jeder meiner Meinung nach einmal gelesen haben sollte ist für mich Richard Bachmanns "Todesmarsch", weil für dieses Buch das gleiche gilt wie für den vorhergehenden Film - der Unterschied dabei jedoch ist, dass die hier geschilderte Dystopie nicht einmal so fern ab unserer Realität ist .

6. Eine Serie, die jeder meiner Meinung nach einmal gesehen haben sollte ist für mich The Big Bang Theory, weil man sich dabei bestens entspannen und die Lachmuskeln in einem ordentlichen Maß trainieren kann.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist The Road und der war brilliant , weil er ähnlich wie Children Of Men atmosphärisch extrem dicht ist, dabei aber noch etwas extremer ausfällt und sich eingehend mit den elementaren Fragen beschäftigt, die einen Überlebenden in der Apokalypse beschäftigen müssen .

Freitag, 9. November 2012

The Road

The Road (USA 2009)

Regie: John Hillcoat

Darsteller: Viggo Mortensen, Kodi Smit-McPhee, Robert Duvall, Charlize Theron

Laufzeit: 107:01 Minuten (uncut)
Freigabe: FSK 16


"The Road" in der OFDb
"The Road" bei Schnittberichte.com

Inhaltszusammenfassung:

Die Welt wie wir sie kannten ist ausgelöscht worden. Eine globale Katastrophe hat nur wenige Überlebende zurück gelassen, die sich nun auf einer auch von Vegetation und Tierwelt annäherend komplett befreiten Erde zurecht finden müssen. Ein Vater und sein Sohn sind auf dem Weg nach Süden, in der Hoffnung am Ozean ein besseres Leben führen zu können. Dabei begegnen sie auf ihrem Weg allerlei Gefahren. 

Kritik:

Gemeinhin kann man sagen, dass manche Namen schon für Qualität bürgen. So ist Viggo Mortensen seit seiner Hauptrolle im Herrn der Ringe in allerlei sehr guten Rollen zu sehen gewesen. Viel wichtiger für "The Road" ist jedoch nicht die Darsteller-Riege, sondern der Autor der Vorlage: Cormac McCarthy, der auch schon "No Country For Old Men" geschrieben hat. Solche Namen gehen aber auch immer mit einer Erwartungshaltung an den fertigen Film einher, man durfte also gespannt auf das Ergebnis sein.

Montag, 5. November 2012

Media Monday # 71



"Mondays Suck!" So sagt ein altes deutsches Sprichwort (okay, vielleicht auch ein fetter, fauler, filosofischer US-Amerikanischer Kater, ist aber zu lang und klingt dazu auch noch doof. Dass es die berühmte Ausnahme zur Regel aber dennoch gibt, beweist erneut das Medienjournal mit dem Media Monday. Also ab dafür.

1. Karl Urban gefiel mir am besten in R.E.D. - Älter, härter, besser.

2. Tobe Hooper hat mit ________ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ________ .

Pauschal ist die Frage echt schwer zu beantworten. Hooper hat neben dem obligatorischen Kettensägenmassaker einige gute Filme abgeliefert, sich auf einen festzulegen ist relativ schwer. Lifeforce war sehr gut, Poltergeist ist mittlerweile zum Klassiker avanciert. Gerade die sympatische Inzuchtfamilie aus Texas und die polternden Geister waren wohl aber in vielerlei Hinsicht prägend für ihre Genres und stellen deswegen vermutlich seine besten Arbeiten dar.
 
3. Mary Stuart Masterson gefiel mir am besten in ________ .

4. Egal ob Film oder Buch, darf es gerne etwas übersinnlich werden oder habt ihr die Geschichte doch lieber in der harten Realität verhaftet?

Beides hat seinen Reiz. Es kommt bei mir immer ein bisschen auf die Laune (und nicht zuletzt auch auf den Anlass) an, was ich mir eher ansehen/ lesen möchte. Vermutlich bin ich persönlich aber (zumindest sagt das meine Filmsammlung) eher Anhänger der realitätsnäheren Sachen. 

5. Historienfilme gibt es ja wie Sand am Meer: Welches Setting, welche Epoche ist euch die liebste? Oder mögt ihr gar grundsätzlich überhaupt keine historischen Filme?

Puuuuh... heute ist wohl Tag der pauschal nicht zu beantwortenden Fragen? Generell sehe ich mir schon gerne mal einen Historienfilm an. Fragt sich jetzt nur, ab wann darf ein Titel als solcher gelten? Sollte die moderne Geschichte dazu gehören, dann sind es Filme wie der von mir vor kurzem rezensierte "Bloody Sunday" sowie die entsprechende Epoche, die auf mich den größten Reiz ausüben. Wenn es wirklich nur der klassische Sandalenfilm sein darf, dann ist es mir offen gestanden relativ egal, welche Epoche es nun genau ist, in diesem Fall zählt letztlich nur die Qualität des jeweiligen Filmes.
 
6. Vielen Filmen wird oft mangelnder Tiefgang vorgeworfen. Doch woran erkennt man eigentlich Tiefgang in Filmen? Poetische Bildsprache, endlose Dialoge, innere Monologe, detailliert gezeichnete Figuren etc pp.?!?

Ein Film mit Tiefgang schafft es in meinen Augen in jedem Fall, den Zuschauer mit Fragen zu konfrontieren - und diesen auch soweit zu bringen, dass er auch nach dem Ansehen des Streifens noch darüber nachdenkt. Endlose Dialoge hingegen sind nichts, was meiner Meinung nach zwangsläufig etwas mit Tiefgang zu tun hat (wobei sie - gut umgesetzt - sicherlich ein sehr gelungenes Mittel sind, um einem Film mehr Tiefe zu verleihen) - eher schon gute, glaubwürdige und detailliert gezeichnete Figuren. Große Bilder müssen es nicht zwangsläufig sein. Ein großartiges Beispiel wäre wohl (obwohl hier die "Figur" natürlich nicht erdacht ist) "Der Totmacher", der in allen wesentlichen Punkten brilliert, zumindest wenn man davon absieht, dass es sich nicht um einen "Film" im hier vermutlich gefragten Sinne handelt. Aber Schwund ist ja bekanntlich immer.
 
7. Mein zuletzt gesehener Film ist Children Of Men und der war brilliant, weil guckst du hier.

Sonntag, 4. November 2012

Wochenfazit # 16



Sonntag... du schöner Sonntag. Es ist doch fein, morgens dennoch vom Wecker geweckt zu werden. Lässt aber zumindest genug Zeit, um über die vergangene Woche zu resümieren.


Höhepunkt der Woche: Die Doman www.review-corner.de wurde registriert.

Tiefpunkt der Woche: Die Nachricht vom Tod Bruno Vögelins, in Blogger-Kreisen wohl besser bekannt als Whoknows, zu lesen. Zwar kannte ich nur seine Beträge und Kommentare, aber die sprachen in jeder Hinsicht für sich.

Ohrwurm der Woche: Diese Woche haben sie es aber geschafft: Stomper 98 - Löwenherz

Gesehene Filme: Hobo with a Shotgun, Children of Men


Samstag, 3. November 2012

Frl. Krise - Ghetto-Oma: Ein Leben mit dem Rücken zur Tafel

Klappentext:

"Och, Frl. Krise, wir haben uns schon voll an Ihnen gewöhnt!"

"Gerade ist eine meiner Kolleginnen mit Burnout-Syndrom frühpensioniert worden - früher kannten wir den Begriff noch nicht, ihre Krankheit hieß schlicht Siekannsichnichtdurchsetzen."

Seit fast vierzig Jahren unterrichtet Frl. Krise inzwischen. Täglich erlebt sie dabei komische, aber auch anrührende Situationen mit ihren Schülern, die sie hier mit Herz und Seele beschreibt. Darüber hinaus wirft sie einen amüsanten Blick in die Vergangenheit: Wann schlich sich das erste Kopftuch ins Klassenzimmer, wann störte das Tamagotchi plötzlich den Unterricht, und ab wann waren die Lehrer auf einmal pünktlicher als die Schüler?

Unglaubliche Schulgeschichte - scharf beobachtet und pointiert erzählt.


Kritik:

Nun, ich muss gestehen, dass es mir recht schwer fällt, "Ghetto-Oma" angemessen zu rezensieren, denn mein eigentliches Prinzip lässt sich auf dieses Werk nicht anwenden. Es gibt keinen Spannungsbogen, keinen Charakter-Aufbau. Nur (scheinbar) ehrliche Geschichten aus dem wahren Leben einer Lehrerin, die mittlerweile an einer der sogenannten Brennpunktschulen tätig ist.